Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg fördert Studierende der Human- oder Zahnmedizin mit hervorragenden Studienleistungen mit 8 Promotionsstipendien. Das Stipendium erfordert eine 12-monatige Freistellung vom Studium für den Förderzeitraum (01.10.2022 bis 30.09.2023). Während dieser Zeit wird Ihnen unter strukturierter Betreuung unter Obhut des Halleschen Promotionskollegs Medizin die zeitgerechte Erstellung einer hochwertigen Promotionsarbeit ermöglicht.

Weitere Informationen erhaltenSie auf der Seite des HaPKoM.

  • Fördergeber: Deutsch-Französische Hochschule, Boehringer Ingelheim, Institut Mérieux
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 15.07.2022

Die Covid-19-Pandemie forderte zahlreiche Opfer weltweit und hatte gravierende Auswirkungen auf die gesamte  Patientenversorgung. Diese historische Gesundheitskrise hat etliche Fragen rund um das Thema „One Health“ aufgeworfen, insbesondere aufgrund der breiten wissenschaftlichen Relevanz der Pandemie für die verschiedenen Forschungsfelder: Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Pharmazie, Psychologie, Veterinärmedizin usw. Die größte Herausforderung hierbei besteht darin, Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit, des Zugangs zur Gesundheitsversorgung und des Umweltschutzes zu finden – Bereiche, die nach wie vor unterschiedlich ausgeprägt sind. Während der Krise haben Deutschland und Frankreich wiederholt ihre Entschlossenheit zu einer verstärkten wissenschaftlichen Zusammenarbeit bekräftigt und ihre Solidarität weltweit unter Beweis gestellt.
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH), das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und das Institut Mérieux haben beschlossen, gemeinsam einen internationalen Preis i. H. v. 20 000 € im Bereich „One Health“ auszuloben. Ausgezeichnet wird ein*e junge*r Forscher*in, der*die in diesem Bereich anerkannte Forschungsarbeiten durchgeführt hat. Ziel des Preises ist es, die Überlegungen und den Dialog zu Fragen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zu intensivieren und die deutsch-französische Forschung in diesen Bereichen sichtbarer zu machen.

Auch in diesem Jahr lobt die Walter Schulz Stiftung wieder einen Förderpreis an junge Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (nicht über 40. Lebensjahr) aus, die in der Tumorforschung eine hervorragende Leistung erbracht haben.
Die Arbeiten müssen in einem international anerkannten, wissenschaftlichen Journal publiziert sein. Wir bitten ausschließlich Publikationen einzureichen, die einen direkten Bezug zur kliniknahen Krebsforschung haben und nicht vor dem 1. Januar 2022 publiziert wurden. Arbeiten, die bereits anderweitig ausgezeichnet wurden, können leider nicht berücksichtigt werden.

 

 

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 330.000 € dotiert. Von dieser Gesamtsumme kann bis zu 80 Prozent für die Finanzierung der eigenen Stelle verwendet werden.

Im Gedenken an den großen Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann verleiht die Stiftung der Sparkasse Bielefeld in enger Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld und der Stadt Bielefeld seit 2004 den Bielefelder Wissenschaftspreis. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
Er richtet sich an Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland, insbesondere aus den Gesellschafts-, Sozial- und Lebenswissenschaften. Vorschläge können unter Verwendung dieses Formulars eingereicht werden.
Über die Preisträger*innen entscheidet eine Jury, die sich aus namhaften Persönlichkeiten zusammensetzt. Den Vorsitz hat Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer (Rektor Universität Bielefeld).

Der von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz vergebene und von der Kalkhof-Rose Stiftung geförderte „Walter Kalkhof-Rose Gedächtnispreis“ richtet sich an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem gesamten Bereich der Naturwissenschaften.
Eine Eigenbewerbung ist nicht zulässig. Nominiert werden können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich in einem frühen Stadium ihrer akademischen Laufbahn bereits durch richtungsweisende Forschungsbeiträge verdient gemacht, dadurch ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und nun vor der Habilitation stehen oder eine gleichwertige Qualifikation aufweisen. Vorschlagsberechtigt sind alle Professorinnen und Professoren an den deutschen Universitäten.

  • Fördergeber: Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 11.07.2022

Der Dalberg-Preis für transdisziplinäre Nachwuchsforschung wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Qualifikationsschriften verliehen, die Forschungsthemen ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken, deren Transdisziplinarität sich nicht nur auf die Verbindungen zwischen einzelnen Fächern richtet, sondern die Brücke zwischen Geistes- und Naturwissenschaften schlagen.
Die internationale Ausschreibung des Preises erfolgt durch die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben.

In den letzten Jahren wurden für ältere Menschen viele unterschiedliche Technologien zur Förderung und Unterstützung der Gesundheit entwickelt. Obwohl ältere Menschen in zahlreichen laufenden bzw. abgeschlossenen Studien und Projekten eingebunden sind oder waren, sind die Formen und die Intensität der Einbindung höchst unterschiedlich. Bis heute fehlt für Deutschland eine systematische Erhebung der Erfahrungen von Personen aus der Forschung und Entwicklung von Gesundheitstechnologien, die an der Planung, Durchführung, Auswertung und Steuerung solcher Studien und Projekte beteiligt sind oder waren. Mit der Befragung möchten wir Ihre Erfahrungen in der Einbeziehung älterer Menschen in der Technikentwicklung ermitteln. Uns interessiert zum Beispiel in welcher Form und Phase und mit welchen Methoden Sie ältere Menschen mit einbeziehen oder einbezogen haben. Darüber hinaus möchten wir wissen, welche Zugangswege Sie nutzen oder genutzt haben, wie erfolgreich diese waren und welche Barrieren und Hindernisse Sie bei der Einbeziehung älterer Menschen derzeit sehen.
Ziel dieser Befragung ist es aus Ihren Erfahrungen Empfehlungen für die Forschungspraxis abzuleiten, um ältere Menschen zukünftig intensiver in der Technikentwicklung einzubeziehen. Die Online-Befragung findet im Rahmen des Präventionsforschungsnetzwerks „AEQUIPA“ („Körperliche Aktivität, Gerechtigkeit und Gesundheit: Primärprävention für gesundes Altern“, www.aequipa.de) statt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.
Für die Teilnahme nutzen Sie bitte den folgenden Link: https://www.soscisurvey.de/Per_FuE_PGT_JHS/. Eine Teilnahme ist bis zum 29.05.2022 möglich.

  • Fördergeber: Hirnliga e.V.
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 30.06.2022

Die Hirnliga e.V. verleiht im Jahr 2022 ihren mit € 10.000,00 dotierten Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, die neue Aspekte zur Klinischen Erforschung neurokognitiver Störungen, insbesondere zur Alzheimer Krankheit beschreiben.
Es können einzelne oder thematisch zusammenhängende exzellente Publikation/en aus den Jahren 2020 - 2022 eingereicht werden. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die von der Hirnliga e.V. gefördert wurden oder werden.

Die Deutsche Hochschulmedizin e.V. schreibt erstmalig den Preis der Deutschen Hochschulmedizin aus (als Nachfolger des bisherigen Innovationspreises). Honoriert werden sollen herausragende Teamleistungen im Bereich der medizinischen Grundlagenforschung sowie der klinischen oder translationalen Forschung aus dem Wirkungsfeld der Universitätsmedizin. Ziel der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung schreibt im Rahmen ihres medMS-Förderprogramms erneut Stipendien für exzellente Studierende der Humanmedizin aus, die sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Erkrankung Multiple Sklerose befassen.

  • Fördergeber: Förderstiftung der Medizinischen Hochschule Hannover
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 30.05.2022

Die Preisträger des Johann-Georg-Zimmermann-Preises sowie der Johann-Georg-Zimmermann-Medaille 2022 stehen fest: mit der Medaille wird Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Huber, ehem. Leiter der III. Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Mainz und Mitgründer des Unternehmens BionTech, für seine Verdienste um die Immuntherapie bei onkologischen Erkrankungen ausgezeichnet. Den Forschungspreis erhält Frau Dr. med. Anna Saborowski, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der MHH.
Zur Festveranstaltung am Montag, den 13. Juni 2022, um 15:30 Uhr Medizinische Hochschule Hannover, Hörsaal F, Gebäude J1, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover sind Sie herzlich eingeladen. Bitte geben Sie uns Ihre Zusage mit dem beiliegenden Antwortbogen bis zum 30. Mai 2022.

Für das Jahr 2022/2023 schreibt die Tumorstiftung Kopf-Hals wiederum Forschungsstipendien aus, welche sich mit Untersuchungen zur Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich inklusive dem Neurokranium beschäftigen.

 

Mit dem Add-on Fellowship fördern wir Promovierende und Postdocs verschiedener Disziplinen, die an fachübergreifenden Fragen im Bereich der Biowissenschaften und verwandten Forschungsfeldern arbeiten. Damit ermöglicht die Joachim Herz Stiftung im Jahr 2022 für bis zu 50 Stipendiatinnen und Stipendiaten einmal mehr den berühmten "Blick über den Tellerrand".
Die Add-on Fellows erhalten über einen Zeitraum von zwei Jahren bis zu 12.500 EUR, die u. a. für internationale Vernetzung und Weiterbildung in jeweils anderen Fachrichtungen, für Hard- und Software und Angebote im Rahmen der Karriereentwicklung verwendet werden können. Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kindern können zusätzlich Mittel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beantragen.

Fördergeber: DFG
Link: Ausschreibung
Deadline: 31.05.2022

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Versorgungsforschung startet 2022 die nunmehr fünfte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtete Nachwuchsakademie in Oldenburg. In Deutschland gewinnt die Versorgungsforschung wissenschaftlich und gesundheitspolitisch immer mehr an Bedeutung. Um einerseits international innerhalb des Faches sowie andererseits national auch gegenüber anderen Fächern kompetitiv zu sein, bedarf es gut qualifizierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im frühen Stadium ihrer Karriere. Diese müssen nach abgeschlossener Promotion wissenschaftlich initiierte und interessenunabhängige Projektideen entwickeln können und ihr Forschungs- und Antragshandwerk so gut beherrschen, dass hieraus erkenntnisgenerierende Forschungsvorhaben resultieren.

Zum 1. Juli 2022 werden gemäß dem Graduiertenförderungsgesetz Stipendien für die Graduiertenförderung an der Martin-Luther-Universität vergeben. Über die Stipendienvergabe befindet die Graduiertenförderungskommission der Universität.
Förderungsleistungen kann erhalten, wer durch weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lässt und sich nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium auf die Promotion an der Martin-Luther-Universität vorbereitet. Das wissenschaftliche Vorhaben muss einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lassen und von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität betreut werden. Für Promotionen, die von einer/einem im Ruhestand befindlichen Hochschullehrer/in betreut werden, können keine Förderungsleistungen bezogen werden.
Bewerbungen senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 24.06.2022.

Strukturierte Förderung und Etablierung von Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im medizinischen Bereich: Die neue Förderlinie der Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat das Ziel, die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Gesundheitsforschung zu stärken.
Für die Verbesserung der medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass auch Forschende der Natur- und Grundlagenwissenschaften medizinische Fragestellungen bearbeiten (Medical Scientists). Obschon dies bereits vielfach erfolgt, ist die Forschung oft theoretisch orientiert oder es fehlt ein tieferes Verständnis von medizinischen Voraussetzungen, klinischen Konsequenzen und den Bedingungen ärztlichen Handelns.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung die Einrichtung von bis zu drei Medical Scientist Kollegs aus, die jeweils mit 1 Mio. € für eine Laufzeit von vier Jahren dotiert sind. Die Programme können entweder in der Promotions- oder in der Postdoc-Phase angesiedelt sein.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.