News & Ausschreibungen

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das BMBF hat eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht: Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Einfluss der Zusammensetzung und Verarbeitung von Lebensmitteln auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ (JPI HDHL)

Bundesanzeiger vom: 02.02.2021
Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier: 
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12549.php

Ihre Ansprechpartner im DLR Projektträger für diese Bekanntmachung sind:

Frau Dr. Felicitas Bosen; Telefon: 0228 3821-1878; E-Mail: felicitas.bosendlrde und Frau Dr. Ann Siehoff; Telefon: 0228 3821-1601;E-Mail: ann.siehoffdlrde.

Der Medizinische Fakultätentag und der Stifterverband schreiben zum zwölften Mal fachspezifisch den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Lehre in der Hochschulmedizin aus. Der Preis soll die besondere Bedeutung der Hochschullehre für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses sichtbar machen und einen karrierewirksamen Anreiz schaffen, sich in der Hochschullehre zu engagieren und sie über den eigenen Wirkungsbereich hinaus zu fördern. Gleichzeitig soll die Qualität der Lehre als ein zentrales Exzellenzkriterium für Medizinische Fakultäten und Fachbereiche etabliert und als strategisches Ziel des Qualitätsmanagements profiliert werden. Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wird an herausragende und innovative Lehrpersönlichkeiten verliehen.

Das BMBF hat neue Richtlinien veröffentlicht: Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Thema Standardisierte Erfassung, Monitoring und/​oder Biomarker zur Untersuchung der Nahrungsaufnahme, der körperlichen Aktivität und der Gesundheit im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative „Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben“ (JPI HDHL)

Bundesanzeiger vom: 02.02.2021
Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier: 
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12595.php

Ihre Ansprechpartner im DLR Projektträger für diese Bekanntmachung sind:
Frau Dr. Svenja Finck; Telefon: 02 28 - ​38 21-18 77; E-Mail: svenja.finckdlrde und
Frau Dr. Bärbel Edelmann-Stephan; Telefon: 02 28 - ​38 21-16 39; E-Mail: baerbel.edelmann-stephandlrde

Mit dem Christina Barz Auslandsstipendium unterstützt die Stiftung engagierte Nachwuchswissenschaftler. In wenigen Fachgebieten machen sich Auslandserfahrungen so gut im Lebenslauf wie bei der Forschung im Bereich Essstörungen. Weil der Deutschsprachige Raum zwar langsam aufholt, Nordamerika, England und Australien aber immer noch weit voraus sind. Aber es gibt ihn, den Nachwuchs, der sich in den Kampf gegen Anorexie und Bulimie stürzen will und gut genug für Stanford oder Sydney ist. Dieses wissenschaftliche Potenzial möchte die Christina Barz-Stiftung in Deutschland halten. Und schickt besonders engagierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher deshalb regelmäßig weg: mit einem Auslandsstipendium in Höhe von 1.300,- Euro monatlich in der Tasche, plus Spesen, bis zu zwei Semester lang.

Die Christina Barz-Stiftung vergibt den Christina Barz-Forschungspreis an gradu-ierte Nachwuchswissenschaftler/innen, die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch-anorektischer Verhaltensweisen“ arbeiten. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird vorzugsweise an Wissenschaftlerin-nen und Wissenschaftler aus dem deutschen Sprachraum verliehen. Der Preis kann sowohl an eine Einzelpersönlichkeit als auch an eine Forschungsgruppe verliehen werden.

 

 

 

Das Sarkoidose-Netzwerk e.V. schreibt anlässlich des 61. Kongresses der DGP im nächsten Jahr zum fünften Mal einen Forschungspreis zur Sarkoidose aus. Der Preis dient der Förderung der Wissenschaft in diesem Gebiet. Er wird für die beste grundlagenwissenschaftliche oder beste klinische Arbeit über Sarkoidose ausgeschrieben und ist mit 2.000,00 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden nur Originalarbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die noch nicht oder innerhalb der letzten zwölf Monate vor Einsendeschluss veröffentlich wurden. Der Preis wird anlässlich des DGP-Kongresses im Juni 2021 in Leipzig vergeben.

Gesucht werden wieder neue Ideen und Konzepte, Produkte und Dienstleistungen. Im Mittelpunkt der fünften Runde des BESTFORM-Wettbewerbs stehen dabei erneut Netzwerke, die zeigen, wie alle Branchen von der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft profitieren können, – und kreative Ideen, die das Potenzial haben, sich künftig am Markt zu behaupten. In der neuen Runde des Landeswettbewerbs sollen verstärkt aktuelle Trends der hiesigen Kreativwirtschaft berücksichtigt werden. Dazu gehören: die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Auseinandersetzung mit der demographischen Entwicklung, das Initiieren von Co-Working-Bereichen oder der Einsatz neuer digitaler Technologien.
Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Insgesamt lobt das Ministerium 35.000 Euro aus.

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Ausschreibung für eine richtungsweisende, wissenschaftliche Originalarbeit (begutachtete Habilitationsschrift bzw. eine nach internationalen Peer-Review-Kriterien begutachtete und akzeptierte Publikation) einer jungen Forscherin (bis 40 Jahre), die auf dem Gebiet der Grundlagenforschung der klinischen Medizin oder der ärztlichen Psychotherapie arbeitet.
Dotation: 10.000 Euro.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung möchte die Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika in Deutschland im Rahmen von wissenschaftlichen Kollegs dabei unterstützen, die Etablierung von jungen hochtalentierten Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern im medizinischen Bereich zu verbessern und ihre Forschung im Sinne des Ziels der besseren Behandlung von Patientinnen und Patienten zu optimieren.

Dazu schreibt die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung die Einrichtung eines Medical-Scientist-Kollegs aus, das mit insgesamt einer Million Euro für eine Laufzeit von vier Jahren dotiert ist. Erwartet wird ein klinik- und institutsübergreifender Antrag aus der Medizinischen Fakultät - ggf. unter Kooperation mit Naturwissenschaftlichen Fakultäten - für ein gemeinsames wissenschaftliches Programm, in dessen Rahmen die Kollegiaten konkrete patientenorientierte Forschungsvorhaben bearbeiten und weiterentwickeln können. Das Programm kann entweder in der Promotions- oder in der Postdoc-Phase angesiedelt sein. Dazu wird ein spezifisches Programm mit klinischen Weiterbildungskomponenten, Vermittlung ärztlicher Ethik und medizinischer Grundlagen, ein begleitendes professionelles Mentoring-Programm und eine kolleginterne Seminarreihe mit internationalen Gastrednerinnen und -rednern erwartet.
Antragsberechtigt sind die Hochschullehrer der Medizinischen Fakultäten in Deutschland. Aus jeder Medizinischen Fakultät kann nur ein Antrag eingereicht werden. Bitte reichen Sie Ihren Antrag über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 05.02.2020 ein.

Das Förderangebot richtet sich an junge Hochschullehrerinnen und -lehrer der Natur- und Ingenieurwissenschaften, inklusive Medizin, mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Die Ausschreibung wendet sich an junge Hochschullehrer, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer wissenschaftlichen Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.

Mit der Verleihung des Preises werden für einen Zeitraum von fünf Jahren Fördermittel in Höhe von einer Million Euro gewährt.

Patient im Mittelpunkt - Integrierte Therapiekonzepte und Versorgungsformen der Zukunft: So lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2021, der unter der Schirmherrschaft von Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und stellv. Institutsleiterin des IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) steht. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Der Lohfert-Preis prämiert im Jahr 2021 erneut praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. 

Der Deutsche Studienpreis zeichnet jährlich die besten deutschen Promovierten aller Fachrichtungen aus. Neben der fachwissenschaftlichen Exzellenz zählt vor allem die spezifische gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsbeiträge: Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden dazu ermutigt, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Forschungsleistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen. Schirmherr des Deutschen Studienpreis ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

Für substanzielle und innovative Forschungsbeiträge vergibt die Körber-Stiftung Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro, darunter drei Spitzenpreise à 25.000 Euro. Der Deutsche Studienpreis zählt damit zu den höchstdotierten wissenschaftlichen Nachwuchspreisen in der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausschreibung richtet sich an Promovierte aller wissenschaftlichen Disziplinen, die mit magna oder summa cum laude promoviert worden sind.

Das Doktorandenprogramm soll exzellente, wissenschaftlich interessierte Medizinstudierende motivieren, sich in ihrer Dissertation auf das Thema Multiple Sklerose zu konzentrieren.

Hauptförderung ist ein zwölfmonatiges Stipendium während der praktischen Phase der Promotion, um das Medizinstudium für mindestens sechs Monate zugunsten der vollzeitlichen Tätigkeit für die Dissertation unterbrechen zu können. Die betreuende Person der Arbeit erhält einen Sachmittelzuschuss. Die von der GHS geförderten Doktorandinnen und Doktoranden treffen sich regelmäßig (auch über die Zeit des Stipendiums hinaus) zum wissenschaftlichen Austausch. Zudem können alle den Welt-MS-Kongress und eine Summer School besuchen. Herausragende Arbeiten werden mit einem Preis belohnt.

Das BMBF hat eine neue Richtlinie veröffentlicht:

Bundesanzeiger vom: 13.11.2020
Den Text sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12287.php

Ihre Ansprechpartner beim DLR Projektträger für diese Bekanntmachung sind: 
Dr. Peter Südbeck, Telefon: 0228 3821 1216 und Dr. Sebastian Hückesfeld, Telefon: 0228 3821 2387.

Die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte am Beginn ihres Berufsweges unterstützen, mit einer zweijährigen Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll der Grundstein zur wissenschaftlichen Selbständigkeit und zur Karriere als Clinician Scientist gelegt werden.

Dazu schreibt die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für junge Ärzte in der Weiterbildungsphase aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 230.000 € dotiert, von denen bis zu 80 Prozent für die Finanzierung des eigenen tariflichen Gehalts verwendet werden können.

NachwuchswissenschaftlerInnen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben, zeichnet die Schering-Stiftung jährlich mit dem Friedmund-Neumann-Preis aus. Er richtet sich an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt sind etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die detaillierte Kenntnisse über die Forschungsleistung der/des Nominierten besitzen. Selbstnominierungen sind ausgeschlossen.

Der mit 50.000 Euro dotierte Ernst-Schering-Preis zeichnet seit 1991 einzelne Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Medizin, Biologie oder Chemie aus, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat. Nominiert werden können Wissenschaftler*innen weltweit, die herausragende Beiträge zur biomedizinischen Grundlagenforschung geleistet haben und die mit der Auszeichnung motiviert werden, weiterhin Spitzenforschung zu betreiben.
Um den Prozess weiter zu öffnen, werden seit diesem Jahr neben den Nominierungen durch etablierte Wissenschaftler*innen auch Nominierungen von wissenschaftlichen Gesellschaften und Institutionen akzeptiert.

Bereits zum 17. Mal findet der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland statt mit dem Ziel, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Mitteldeutschland zu steigern. Der bundesweit ausgeschriebene Cluster-Innovations-Wettbewerb mit regionalem Fokus bindet als Dachmarke die Innovationspreise der Städte Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg ein. Bewerbungen aus diesen Regionen haben somit doppelte Gewinnchancen.

Der Preis zeichnet marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen mit dem Branchenfokus Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences aus. Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert sowie mit umfangreichen Marketingleistungen ausgestattet. Dazu zählen ein Imagekurzfilm, ein Imagetext nebst Foto zur Veröffentlichung in der Finalistenbroschüre sowie begleitende, professionelle Pressearbeit. Der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.
Bewerbungen können über das Online-Bewerbungstool auf der IQ-Webseite eingereicht werden: www.iq-mitteldeutschland.de.

Bundesanzeiger vom: 19.01.2021
Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12437.php
Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Sabrina Voß, Telefon: 0228 ​3821-2111, E-Mail: jpnddlrde und Frau Dr. Katrin Michel, Telefon: 0228 3821-2111, E-Mail: jpnddlrde.

Diese Mobilitätsstipendien ermöglichen in Deutschland tätigen Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden einen Forschungsaufenthalt in einem Labor bzw. Forschungsinstitut in Frankreich. Das Mobilitätsstipendium ermöglicht die Finanzierung eines Aufenthalts von maximal drei Monaten zwischen April und Dezember 2021. Die Begünstigten des Programms erhalten monatliche Pauschalbeträge von 1300 € (Doktorand*innen), 1 800 € (Post-Doktorand*innen) und 2 300 € (Forscher*innen) sowie die Transportkosten. Das Mobilitätsstipendium wird im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Begünstigten und der Französischen Botschaft auf das vom Begünstigten in besagter Vereinbarung angegebene Konto überwiesen. Bei der Einrichtung, die sich zur Aufnahme eines/einer Kandidaten/in bereit erklärt, muss es sich um ein in Frankreich ansässiges Labor bzw. ein Forschungsinstitut handeln, dem gegebenenfalls sämtliche zur Aufnahme des Begünstigten notwendigen Schritte obliegen. Bewerben können sich alle Doktorand*innen, Post-Doktorand*innen und Nachwuchsforschenden, die vor max. 7 Jahren promoviert haben und an einer deutschen Forschungseinrichtung arbeiten. Förderfähig sind alle Forschungsbereiche.

Das BMBF hat folgende Richtlinie zur Förderung von multidisziplinären transnationalen Forschungsprojekten zur personalisierten Medizin – Entwicklung klinischer Unterstützungswerkzeuge zur Implementierung personalisierter Ansätze innerhalb des ERA-Netzes „ERA PerMed“.

Bundesanzeiger vom: 20.01.2021

Den Text sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12499.php

Ansprechpartner beim DLR Projektträger sind:

Frau Dr. Katja Kuhlmann; Telefon: 02 28 - 38 21 22 11; E-Mail: Katja.Kuhlmanndlrde und
Frau Dr. Lorna Moll; Telefon: 02 28 - ​38 21 22 11; E-Mail: Lorna.Molldlrde

 

Das BMBF hat folgende Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Sozial- und Geisteswissenschaftliche Forschung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Alltags von Menschen mit seltenen Erkrankungen veröffentlicht.

Bundesanzeiger vom: 25.01.2021

Den Text sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:

http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12499.php

Ansprechpartner beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Katarzyna Saedler, Frau Dr. Michaela Fersch und Herr Dr. Ralph Schuster; Telefon: 0228 ​3821-1233; E-Mail: SelteneErkrankungendlrde

Mit der aktuellen Ausschreibung fördert die José Carreras Leukämie-Stiftung die Weiterentwicklung der CAR T-Zell-Therapie und alternativer zielgerichteter zellulärer Verfahren für die Behandlung von Leukämien und Lymphomen. Gesucht werden innovative Ansätze für Zelltherapeutika mit verbesserter bzw. erweiterter Wirksamkeit auch gegen Leukämietypen, für die Therapien dieser Art noch nicht etabliert sind.

Langfristiges Ziel ist die Erhöhung der Heilbarkeit von Leukämien bei Patientinnen und Patienten jeden Alters unter Vermeidung von Therapiemaßnahmen, die durch schwerwiegende Komplikationen und Spätfolgen die Lebensqualität einschränken.

Gefördert werden soll ein Forschungsprojekt mit einer maximalen Gesamtfördersumme von 500.000 € für eine Projektlaufzeit von höchstens drei Jahren. Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an zu diesem Thema ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Bundesanzeiger vom: 19.01.2021
Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/10028.php
Ansprechpartnerin beim DLR Projektträger ist:
Frau Dr. Christina Müller, Telefon: 02 28/38 21-2182, E-Mail: Chr.Muellerdlrde.

PRO-SCIENTIA-Förderpreis - ausgeschrieben von der Eckhart-Buddecke-Stiftung zur Förderung der Medizinischen Grundlagenforschung, Dotation: 10.000,- EUR, für eine im Jahr 2020 veröffentlichte oder nachweislich zur Veröffentlichung angenommene wissenschaftliche Arbeit. Bewerbungen bis zum 15. März 2021.

Bewerbungsvoraussetzungen im Internet unter: www.eckhart-buddecke-stiftung.de. Keine Online-Bewerbung. Rückfragen an: annette.schmidt-buddeckeuni-muensterde

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Bundesanzeiger vom: 14.01.2021 

Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12438.php

Ansprechpartner beim DLR Projektträger sind Frau Dr. Dian Michel; Telefon: 030 67055-7936 und Frau Dr. Katja Hüttner; Telefon: 0228 3821-2177; E-Mail: ELSA-Foerderungdlrde

Bundesanzeiger vom: 14.01.2021

Die Texte sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/12432.php

Ansprechpartner beim DLR Projektträger sind: Herr Dr. Akin Akkoyun; Telefon: 0228 ​3821-1864; E-Mail: akin.akkoyundlrde und Frau PD Dr. Barbara Junker; Telefon: 0228 ​3821-1274; E-Mail: barbara.junkerdlrde.

Für die Verbesserung der anwendungsbezogenen und patientenorientierten medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass Ärzte* klinische Tätigkeit und Forschung in ihrer Berufstätigkeit verbinden (Clinician Scientist). Obschon es mittlerweile an vielen Orten Programme gibt, die dem Nachwuchs eine solche Ausbildung während der Facharztweiterbildung bieten, bleibt die Attraktivität für den Berufsweg als Clinician Scientist beschränkt, weil geeignete Anschlusspositionen nach Ablauf der Clinician Scientist-Programme fehlen.

Als einen Lösungsansatz schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Modell jährlich drei Else Kröner Clinician Scientist Professuren aus. Mit den Professuren soll Ärzten mit herausragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiter zu gehen und je die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen.
Die Finanzierung der Professur ist auf maximal 10 Jahre angelegt. Sie endet vorzeitig bei Berufung auf eine Lebenszeitprofessur an eine andere Universität oder bei negativer Evaluation nach fünf Jahren.

Pro Fakultät kann sich nur ein Kandidat bewerben. Daher senden Sie bitte Ihre Bewerbung über den Prodekan Forschung bis spätestens 30.04.2021.

Mit dieser Ausschreibung möchten wir Sie auf die bis zu dreijährigen nationalen Stipendien als Fördermöglichkeit aus dem breiten Stipendienprogramm der José Carreras Leukämie-Stiftung aufmerksam machen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung leistet seit über 25 Jahren mit bislang über 1.300 Projektmaßnahmen einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung von Leukämien und verwandten hämato-onkologischen Krankheiten. Dazu werden mit Förderschwerpunkt experimenteller oder klinischer Forschung 3 Stipendien für Nachwuchswissenschaftler ausgeschrieben. Die Stipendien sind für Mediziner und Naturwissenschafter bestimmt, die bereits Erfahrung in der hämatologischen, zellbiologischen, immunologischen oder psychoonkologischen Forschungsarbeit besitzen, an einer wissenschaftlichen Institution in Deutschland arbeiten und nicht älter als 35 Jahre sind. Für das Stipendium ist ein Förderbetrag von 41.400 EUR p.a. vorgesehen.

Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten in der Erforschung der Leukämie und verwandter Blutkrankheiten bei Erwachsenen im Rahmen der Dissertation von Medizinstudedierenden oder Studierenden anderer Fächer haben die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) und die Deutsche José-Carreras-Leukämie-Stiftung einjährige Promotionsstipendien etabliert. Die Förderung soll den Stipendiaten ermöglichen, ein Jahr vollzeitig an ihrem Forschungsprojekt zu arbeiten. Gefördert werden jährlich bis zu zehn Doktoranden mit monatlich 800 Euro über zwölf Monate. Zusätzlich kann die Teilnahme an fachbezogenen Kongressen mit bis zu 400 Euro unterstützt werden. Auch eine vorübergehende Forschungstätigkeit im Ausland ist im Rahmen des Promotionsprojektes möglich. Gestiftet wird das Fördergeld für die Stipendien von der Deutschen José-Carreras-Leukämie-Stiftung.

Zur Förderung eines langfristig angelegten Programmes zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in Entwicklungsländern (entsprechend der OECD-DAC-Länderliste) schreibt die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro aus.

Jedes Jahr sterben weltweit 5,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Die meisten davon in Entwicklungsländern und an Krankheiten, die eigentlich leicht zu verhindern und zu behandeln wären. Mit der Förderung sollen Programme aufgebaut werden, die sich auf lange Sicht selbst tragen und von nachhaltigen Erfolgen gekennzeichnet sind. Diese können – müssen aber nicht – auf ein bestehendes Projekt aufgebaut werden. Die Mindestlaufzeit des beantragten Programmes beträgt fünf Jahre, die Antragssumme muss zwischen 500.000 und 2.000.000 Euro liegen. Das Programm soll mit dem Namen der Stifterin Else Kröner verbunden werden.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.