Telemedizinische Methoden finden einen zunehmend breiteren Einsatz in der Patientenversorgung in Deutschland und sind gerade für die Versorgung älterer Patienten von zunehmender Bedeutung. Die Einsatzgebiete der Telemedizin reichen von der ferngesteuerten Überwachung von Erkrankungen und Therapien über die Vernetzung von Kliniken und niedergelassenen Ärzten. Das ZASSA fokussiert auf die medizinischen Bereiche Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Prävention. Im Rahmen des ZASSA werden die folgenden telemedizinischen Strukturen aufgebaut:

  • Videokonsultation: Telemedizinische Visite bei multimorbiden Patienten
  • Telediagnostik: Ersteinschätzung typisch geriatrischer Problemfelder (bspw. Gangstörungen, kognitive Defizite) und Planung weiterer Diagnostik
  • Telemonitoring: regelmäßiges Monitoring von Erkrankungen (bspw. Herzinsuffizienz, Diabetes, Parkinson)
  • Teletherapie: computerunterstützte Therapiebegleitung oder -ergänzung (bspw. physiotherapeutische Übungen)
  • Gerontopharmazeutische Visite (bspw. zur Mitbeurteilung bei Polymedikation)

Ein wichtiger Aspekt bei der Telemedizin im ZASSA ist die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation sämtlicher Maßnahmen.