Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

28.06.2016

Vorlesung im Rahmen der Reihe Altersgesellschaft: Alterstraumatologie – Brüche im Alter


Mit einem Vortrag über das Thema „Alterstraumatologie“ geht die Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" in die nächste Runde. Die Reihe wird von der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie und dem Interdisziplinären Zentrum für Altern in Halle veranstaltet. Der öffentliche Vortrag findet am Donnerstag, 30. Juni 2016, im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1, statt und startet um 18 Uhr. Referent ist Dr. Rüdiger Neef, Oberarzt im Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums. 

Hintergrund: Im Rahmen des demografischen Wandels steht besonders Sachsen-Anhalt mit einer rasch alternden Bevölkerung vor neuen gesellschaftlichen, aber auch medizinischen Herausforderungen. Schon jetzt ist eine deutliche Zunahme betagter Patienten mit Knochenbrüchen festzustellen. Diese Entwicklung wird sich weiter verstärken. Sehr viel mehr ältere Patienten werden mit typischen Verletzungen wie Schenkelhalsbruch, Wirbelkörper- und Beckenfrakturen sowie Brüchen von Oberarmkopf und Handgelenk zu behandeln sein. Aus diesem Grund ist innerhalb des Fachgebietes Unfallchirurgie ein neuer Schwerpunkt, die Alterstraumatologie, entstanden. Hier steht neben der Behandlung der Fraktur, welche oft durch einen osteoporotischen Knochen gekennzeichnet ist, die Betrachtung des gesamten Menschen, mit seinen geriatrietypischen Nebenerkrankungen und den damit verbundenen Einschränkungen vieler Organfunktionen im Fokus. Dies bedarf einer speziellen Behandlung und Betrachtung durch das gesamte therapeutische Team.