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24.05.2016

Abwechslungsreiches Programm: 23. Tauchmedizinkurs findet derzeit statt


Das Universitätsklinikum Halle (Saale) veranstaltet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale den 23. Tauchmedizinkurs. Dieser richtet sich an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen und gleichzeitig Tauchunfälle weltweit sicher behandeln wollen oder einfach nur Interesse an der Tauchmedizin haben. Der Kurs endet am kommenden Sonntag und dauert mehr als eine Woche. Den Kurs werden hochrangige Referenten bereichern, darunter der Apnoetaucher Benjamin Franz, der Extremtaucher K. Diersch und Jens Höner von der Bundesmarine. Er berichtet über die Kampftaucher der Bundesmarine. 

Themenschwerpunkte von Kurs I sind pathophysiologische Grundlagen des Tauchens, Tauchtauglichkeit und die Behandlung von Tauchunfällen. Der Kurs I ist Voraussetzung für das Diplom „Tauchtauglichkeitsuntersuchungen“ nach GTÜM e.V.. Im Kurs IIa werden deutlich tiefergehende und weiterführende theoretische und praktische Kenntnisse in der Tauch- und Hyperbarmedizin vermittelt. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt hierbei auf der Tauchunfallbehandlung und Druckkammertherapie. Der Kurs IIa ist Voraussetzung für das Diplom „Taucherarzt“ nach GTÜM e.V.

„Bestehend aus theoretischen und praktischen Übungen und gemeinsamem Austausch bieten wir ein umfangreiches Programm an“, sagt Organisatorin Dr. Oberärztin Dr. Annett Seiffart von der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Abteilung Hyperbarmedizin (Druckkammer). Die Teilnehmer absolvieren beispielsweise mehrere Praktika, etwa eine Tiefenrauschsimulation in der Druckkammer des Universitätsklinikums, ein Reanimationstraining im Simulationszentrum der Unimedizin und das Ausprobieren verschiedener Tauchgeräte in einer Schwimmhalle. Am Sonntag (29. Mai 2016) findet die Abschlussübung „Tauchunfall“ im Tauchkessel Löbejün statt.