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12.05.2016

Mit Hörproblemen gut vernetzt: Selbsthilfegruppe für Cochlea-Implantat-Träger gegründet


Cochlea-Implantate (CI) sind neurosensorische Prothesen, die das Innenohr (die Gehörschnecke) ersetzen und durch elektrische Stimulation des Hörnervens hochgradig schwerhörigen bis gehörlosen Menschen ein Sprachverstehen ermöglichen. Das Hallesche Hör- und ImplantCentrum (HIC) des Universitätsklinikums Halle (Saale) ist mit seiner über 25-jährigen Tradition einer der Pioniere der CI-Versorgung in den neuen Bundesländern. Bundesweit wurden bereits etwa 35.000 Menschen mit einem CI versorgt.

Um die Cochlea-Implant-Träger in ihrem alltäglichen Umgang mit der Hörprothese zu unterstützen, hat das Hallesche Hör- und ImplantCentrum des UKH eine Selbsthilfegruppe gegründet. Die Selbsthilfegruppe findet bereits regen Zulauf. Das nächste Treffen ist für Dienstag, 24. Mai 2016, um 17 Uhr in den Räumen einer Hörgeräte-Firma in Halle angesetzt. Informationen und Anmeldung unter CI-Selbsthilfegruppe(at)uk-halle.de.

„Mit der Selbsthilfegruppe haben wir den Wunsch vieler Patientinnen und Patienten erfüllt“, sagt Professor Dr. Stefan Plontke, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und Leiter des HIC. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe – bestehend aus Trägern eines CI beziehungsweise Patienten vor einer Implantation – können sich in angenehmer Atmosphäre austauschen.

Das Hallesche ImplantCentrum (HIC) betreut überregional Patientinnen und Patienten, die unter Hörstörungen leiden. Dabei kommen je nach Situation implantierbare Hörgeräte zum Einsatz, die entweder den Schall akustisch verstärken und direkt im Mittelohr abgeben oder Cochlea-Implantate, die den Hörnerven bei hochgradiger Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit elektrisch stimulieren. Das Hallesche ImplantCentrum ist aktiv mit einer Vielzahl von klinischen Studien und Grundlagenforschung an der Weiterentwicklung dieser Implantate beteiligt.