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03.11.2015

16. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium am 6. November 2015


Für praxisrelevante Forschung und Rehabilitation leisten Akteuren, die wissenschaftliche Prozesse und Angebote in Rehabilitationseinrichtungen mitgestalten bzw. ergänzen, unverzichtbare Beiträge. Dazu gehören vor allem die Betroffenen und ihre Verbände sowie externe ärztliche und nicht-ärztliche Berufsgruppen. Forschungsergebnisse zu ihren Funktionen werden beim diesjährigen Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium unter der Leitung von Prof. Dr. Wilfried Mau, Direktor des Instituts für und Sprecher des Forschungsverbundes Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen, am Freitag, 6. November 2015, von 10.00 bis 17.00 Uhr in Halle in der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Paracelsusstraße 21, diskutiert.

Als Leiter der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen wird Dipl.-Psych. Jürgen Matzat vom Uniklinikum Gießen einleitend einen Überblick zur Entstehung und Entwicklung von Selbsthilfegruppen sowie zur Selbsthilfeforschung in Deutschland geben. Von diesem Einführungsvortrag ausgehend werden im ersten Vortragsforum „Betroffene in der Reha-Forschung“ zwei Forschungsprojekte vertieft. Inhaltlich wird es um teilhaberelevante Kommunikation bei rheumatischen Erkrankungen sowie um die Forschungspraxis mit hörgeschädigten Betroffenen gehen. Dabei werden jeweils die Perspektiven der Wissenschaftler und der Betroffenen, die in diesen Projekten als Forschungspartner fungieren, präsentiert. In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden die Erfahrungen und Vorstellungen der Betroffenen, Wissenschaftler und Förderer zur Sprache gebracht.

Aus der Praxis der Versorgung von chronisch Kranken wird der „Einbezug der ärztlichen Professionals im Rehabilitationsprozess“ im zweiten Vortragsforum mit eingeladenen Experten diskutiert. Dabei wird die (primär-)ärztliche Versorgung in der Lebensspanne in zwei Beiträgen näher beleuchtet. In diesem Kontext ist aktuell auch die Rolle von psychologischen Psychotherapeuten von Interesse. Des Weiteren ergeben sich gerade an der Schnittstelle von Akutversorgung, poststationärer Weiterbehandlung und Rehabilitation besondere „Herausforderungen für nicht-ärztliche Professionals“, die eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung und Überleitung chronisch Kranker in den Rehabilitationsprozess spielen. Dieses Themenfeld wird im dritten Vortragsforum mit Beiträgen zur Erfassung des Reha-Bedarfs durch das Pflegeteam im Krankenhaus, zur Weiterbehandlung nach Schlaganfall und zu bewegungstherapeutischen e-Sport-Angeboten weiter verfolgt.

Abschließend wird es um den Übergang „Von der Rehabilitation zurück in die Arbeit“ unter Berücksichtigung psychischer Problemlagen gehen. Dabei werden zunächst diagnostischen Herausforderungen sowie die Arbeitssituation psychisch Kranker thematisiert und anschließend die Einbeziehung von Arbeitgeber und Leistungsträger im Sinne eines integrativen Behandlungskonzepts dargestellt.

Interessierte sind herzlich willkommen. Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen begrenzt, jedoch sind Anmeldungen kurzfristig noch möglich. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem folgenden Link:

http://www.reha-verbund-sat.uni-halle.de/index.php/homepage/veranstaltungen-und-termine/gfr-sat-symposium

Das 16. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium wird von der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V., dem Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen (SAT) sowie dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW), dem Profilzentrum Gesundheitswissenschaften (PZG) der Medizinischen Fakultät und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ausgerichtet.