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28.08.2014

Nierenerkrankungen im Mittelpunkt – Deutsche Gesellschaft für Nephrologie tagt in Berlin – Tagungspräsident kommt aus Halle


Vom 06. bis zum 09. September 2014 findet in Berlin im Estrel Convention Center die sechste Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) statt. Der Kongress ist der größte deutschsprachige Kongress der Nierenheilkunde. Tagungspräsident ist in diesem Jahr Prof. Dr. Matthias Girndt (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin II). Er übt dieses Amt gemeinsam mit Prof. Dr. Christian Hugo (Dresden) aus. Der Kongress beschäftigt sich in diesem Jahr besonders mit dem Langzeitüberleben bei Niereninsuffizienz, Nierentransplantation, Regeneration von Nierenerkrankungen und der Nephrologie als interdisziplinäres Fach. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Versorgung der chronischen Niereninsuffizienz und der Prävention der Folgen von Diabetes, Bluthochdruck oder der akuten Nierenschädigung.

Nierenerkrankungen geraten nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Das chronische Nierenversagen ist häufig Folge der „Volkskrankheiten“ Diabetes mellitus und Bluthochdruck und über 100.000 Menschen sind derzeit in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren angewiesen. Da die Transplantation aufgrund der langen Wartezeiten für viele Patienten keine realistische Option mehr darstellt, sind die Betroffenen auf die Dialyse angewiesen.

Die Jahrestagung der nephrologischen Fachgesellschaft hat den Anspruch, die vielfältigen Professionen und Personen, die sich mit der Nierenheilkunde beschäftigen, zusammenzuführen. Das Programm wurde daher so zusammengestellt, dass gleichermaßen Klinik-Nephrologen, Kollegen in der Praxis und Grundlagenwissenschaftler angesprochen werden. Erstmalig zieht sich ein lückenloser „Basic Science Track“ (Grundlagenforschung) durch das Programm. In zahlreichen parallelen wissenschaftlichen Sitzungen werden die neuesten Entwicklungen und vielfältigen Facetten des Fachgebietes dargestellt. Unter dem Siegel der „Akademie Niere“ wird den Teilnehmern darüber hinaus wieder eine Vielzahl von CME-Fortbildungsveranstaltungen und praktischen Workshops angeboten. Ganz besonders liegt den Organisatoren die Förderung des nephrologischen Nachwuchses am Herzen. Drei Sitzungen werden inhaltlich von jungen Nephrologen für junge Nephrologen gestaltet.

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) wurde Anfang 2009 gegründet und ging aus den beiden großen Fachgesellschaften „Gesellschaft für Nephrologie“ (GfN) und „Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Klinische Nephrologie (DAgKN) hervor. Sie stellt somit die größte und wichtigste Interessensvertretung von Nephrologen im deutschsprachigen Raum dar. Als gemeinnütziger Verein verfolgt die DGfN die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem gesamten Gebiet der Nephrologie – von der Grundlagenforschung bis hin zur klinischen Forschung. Weitere Ziele bilden die Qualitätssicherung, die Fort- und Weiterbildung sowie die Öffentlichkeitsarbeit.   

Die DGfN repräsentiert gleichermaßen die theoretisch und die klinisch arbeitenden Wissenschaftler und Ärzte – sowohl im universitären, klinischen und niedergelassenen Bereich. Anerkannte Schwerpunkte der Gesellschaft bilden neben der Nephrologie auch die Transplantationsmedizin, die Hypertensiologie, die Diabetologie sowie auch die Kindernephrologie.