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11.08.2014

Mit einem Röhrchen Blut neue Hoffnung geben – Potentielle Knochenmarkspender werden im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen in Halle gesucht


Viele Kinder und Erwachsene mit Knochenmarkerkrankungen und Leukämien können durch eine Stammzelltransplantation geheilt werden. Das Landeszentrum für Zell- und Gentherapie des Universitätsklinikums Halle (Saale) transplantiert erfolgreich Patienten mit diesen Erkrankungen. Für eine Stammzelltransplantation wird ein geeigneter Spender benötigt, um passende Gewebemerkmale nachweisen zu können. Hierfür gibt es eine eigene Spenderdatei in Halle (Saale) an der Uniklinik. 

In der Nacht der Kirchen am Samstag, 16. August  2014, findet eine Typisierungsaktion statt – eine gemeinsame Aktion des Rotary Club Halle (Saale) und des Universitätsklinikums, organisiert und koordiniert durch Frau Dr. M. Richter-Wenkel – bei der alle über 18 Jahre  potenzielle(r) Spender oder Spenderin werden können! Rotary und Universitätsmedizin Halle (Saale) rufen auf und bitten, sich Blut abnehmen und registrieren zu lassen. 

Schirmherren der Aktion sind Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident a. D. des Landes Sachsen-Anhalt, und der Regionalbischof der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland zu Halle-Wittenberg, Propst Dr. Johann Schneider. Beide werden auch der um 16:00 Uhr beginnenden Eröffnungsveranstaltung im historischen Hörsaal des Anatomischen Institutes der Martin-Luther-Universität, Große Steinstr. 52, beiwohnen. Ab 18.00 Uhr finden im Institut sowie in der Marktkirche „Unser Lieben Frauen“, in der St. Georgenkirche und in der sich erstmals beteiligenden Johanneskirche bis 22.00 Uhr Typisierungen statt. An allen Standorten beantwortet erfahrenes medizinisches Personal die Fragen der Typisierungsinteressierten und nimmt die Blutabnahme vor.

Jährlich werden in Deutschland etwa 6.000 Menschen von Bluterkrankungen getroffen. Viele dieser häufig sehr jungen Menschen sind auf die Übertragung von Blutstammzellen angewiesen. Statistisch gesehen weist aber nur einer von 1.000 Spendern die Mindestübereinstimmung der Zellmerkmale eines Empfängers auf. Je mehr Personen sich dazu entschließen, erkrankten Mitmenschen mit der Übertragung ihrer Blutstammzellen zu helfen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit kompatible Spenderinnen oder Spender zu finden.

Mit der Abgabe von lediglich 10 ml Blut können potentielle Spenderinnen und Spender von Blutstammzellen todkranken Menschen neue Hoffnung zu geben. Seit 2006 konnten bereits 1100 potenzielle Stammzellspender im Rahmen der Rotary-Aktion gefunden werden.

Infos unter www.rc-halle-saale.de 

Foto: Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow lässt sich als potentieller Knochenmarkspender registrieren.