Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

11.01.2006

400 Teilnehmer zum 8. Halleschen Symposium erwartet


"Okuläre Adnexe: Orbita - Lider - Tränenwege" lautet der Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums. Kaum ein anderes Gebiet der Augenheilkunde erfordere allein aus anatomisch-funktionellen Aspekten heraus eine so enge interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen kopfchirurgischen Fächer, sagt der Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Professor Dr. Gernot I. W. Duncker. Deshalb freue er sich, dass die halleschen Universitätskliniken für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Neurochirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie intensiv am Symposium beteiligt sind. "Wir alle profitieren von dieser Kooperation - zum Wohle der Patienten", so Professor Duncker - zum Beispiel in der Versorgung schwerer Verletzungen oder Tumorerkrankungen der Orbita (Augenhöhle). Breit gefächert ist das Spektrum der angebotenen Kurse, Demonstrationen und Vorträge, um die medizinischen Fortschritte zu verdeutlichen. So zeigen die Augenärzte des Universitätsklinikums, wie eine Augenprothese (künstliches Auge aus Kunststoff) so angepasst werden kann, dass es sich synchron mit dem anderen Augen mitbewegt. In der Tränenwegschirurgie nutzen die Mediziner mittlerweile so dünne Endoskope (1,2 Millimeter), dass die Tränenkanälchen von innen operiert werden und viele Eingriffe somit ambulant erfolgen können. In der Diagnostik von Sehnerven-Erkrankungen demonstrieren die Experten neue bildgebende Verfahren, mit denen Störungen leichter lokalisiert werden können. Viele der neuen Operationstechniken würden die meisten Teilnehmer erstmals sehen. Ein Präparationskurs im Institut für Anatomie und Zellbiologie ist wie in den vergangenen Jahren besonders gefragt und schon seit Monaten ausgebucht. Einem immer präsenter werdenden Thema widmet sich das 8. Hallesche Symposium mit den so genannten Fillern (Füllsubstanzen) in der plastisch-kosmetischen Chirurgie im Einsatz gegen Falten. Diese stellen für die Betroffenen oftmals nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern können zum Beispiel im Fall einer Hautfalte im Oberlidbereich auch zu Gesichtsfeldeinschränkungen führen. Es gäbe eine verstärkte Nachfrage nach solchen Eingriffen. Daher sei es wichtig, den Ärzten die richtige Anwendung zu verdeutlichen, erklärt der Klinikdirektor. An Schweineohren können die Ärzte dann selbst die Applikation von Fillern erproben. Weitere Themen des 8. Halleschen Symposiums sind unter anderem lidplastische Eingriffe, Tumoren des Auges und der Augenhöhle, Erkrankungen der Tränendrüse und der ableitenden Tränenwege sowie zu trockene und zu nasse Augen, ebenso das Anwenden von Lasern in der plastischen Chirurgie und der Tränenwegschirurgie. Das Symposium wird durch die Sektion Ophthalmoplastische und Rekonstruktive Chirurgie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) unterstützt.