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16.07.2012

Beratungsangebot: Klinisches Ethikkomitee lädt ein

Das Klinische Ethikkomitee (KEK) des Universitätsklinikums Halle (Saale) lädt alle Interessierten am Donnerstag, 19. Juli 2012, zwischen 14 und 16.30 Uhr zum ersten Ethikcafé ein. Im Eingangsbereich des Universitätsklinikums, Standort Ernst-Grube-Straße 40, informieren Mitglieder des Ethikkomitees sowie der Arbeitsgemeinschaft Ethik-Fallberatung über das Beratungsangebot sowie den Ablauf einer Fallberatung. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Mitglieder des Ethikkomitees kennenzulernen.


Das Klinische Ethikkomitee ist im Frühjahr 2012 gegründet worden. Der medizinische Fortschritt öffnet nicht nur neue Chancen für Patienten und medizinisches Personal, sondern führt oftmals auch in Grenzbereiche, in denen ethische Fragen mit dem klinischen Alltag kollidieren. Bei schwierigen, gar kontroversen Fragen – beispielsweise bei der Befolgung von Patientenverfügungen oder der Beendigung einer Therapie – können sich Betroffene an das Klinische Ethikkomitee des Halleschen Universitätsklinikums wenden. Das Ethikkomitee steht allen Patientinnen und Patienten sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offen. Es berät und moderiert bei allen ethischen Fragen im medizinischen Alltag.

Das Klinische Ethikkomitee erarbeitet auf Anfrage Leitlinien zu grundsätzlichen ethischen Fragen im Krankenhaus und organisiert Weiterbildungen zu medizinethischen und medizinrechtlichen Fragen. Dazu tagt das Komitee mehrfach im Jahr. Es besteht aus Medizinern, Pflegenden, Seelsorgern und Sozialarbeitern sowie Juristen.

In der ethischen Einzellfallberatung werden in einem gemeinsamen Gespräch die unterschiedlichen Standpunkte und daraus resultierende Fragen und Konflikte offen thematisiert. Der Fallberater übernimmt dabei die Funktion des Moderators und weist auf ethische Grundprinzipien hin. In der Ethikberatung soll geholfen werden, einen gemeinsamen Nenner zu finden, den alle Beteiligten akzeptieren können. Das Vorgehen des Klinischen Ethikkomitees fußt auf den Vorgaben von Fachgesellschaften und der Zentralen Ethikkommission (ZEKO) bei der Bundesärztekammer.