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29.10.2018

10. Sachsen-Anhaltisches Rheumasymposium


Die beiden Rheumazentren Halle und Magdeburg/Vogelsang veranstalten am Samstag, 3. November 2018, das 10. Sachsen-Anhaltische Rheumasymposium. Die Veranstaltung startet um 9 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Standort Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1. Dabei werden renommierte Referenten den aktuellen Stand von Diagnostik und Therapie vorstellen.

„Die Rheumatologie lebt von der Vielfalt und Wandelbarkeit ihrer Krankheitsbilder“, erklärt der Sprecher des halleschen Rheumazentrums, Prof. Dr. Gernot Keyßer.  Schwierigkeiten in Abgrenzung und der Zuordnung einzelner Symptomkonstellationen führten in Qualitätszirkeln manchmal zu langen Diskussionen. Im größeren Zusammenhang können diese Probleme zur Neubewertung ganzer Krankheitsgruppen oder zum Verschwinden einzelner Diagnosen führen. „In der Therapie erfordert der erfreuliche Zuwachs an potenten Medikamenten einen immer höheren Aufwand bei der Abwägung, welches Mittel in der gegebenen Situation zu bevorzugen ist.“ Therapeutische Leitlinien und neue Klassifikationskriterien würden bei der Entscheidungsfindung helfen. „Die Tagung soll daher einen aktuellen Überblick über die Möglichkeiten verschaffen, Diagnosen differenziert zu stellen und Therapien abgewogen zu planen.

Die Tagung richtet sich unter anderem an Allgemeinmediziner, Fachärzte für Innere Medizin Rheumatologen, Orthopäden und Kinderärzte. Auch Patienten und Angehörige von Betroffenen sind herzlich eingeladen.

Die beiden Rheumazentren sind Interessengemeinschaften von Ärzten aus Kliniken und Niederlassungen, von Patienten, von Vertretern anderer medizinischer Berufe und medizinischer Organisationen. Die Verbesserung der Versorgung Rheumakranker in Sachsen-Anhalt durch die Förderung der Zusammenarbeit bei der Betreuung von Rheumakranken und die rheumatologische Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Forschung auf dem Gebiet der Rheumatologie sind die Kernanliegen der Zentren.