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11.12.2015

Bundesweit einmalig: Alle sieben MTA der Stabsstelle HLA-Labor im Besitz der „Fachkompetenz Immungenetik“


Auf der diesjährigen Herbsttagung der für das Gebiet der Transplantations-immunologie bzw. Gewebeverträglichkeit (Histokompatibilität) zuständigen „Deutschen Gesellschaft für Immungenetik / DGI“ in Lübeck haben die letzten drei langjährig in der Stabsstelle HLA-Labor tätigen Medizinisch-Technischen Assistentinnen Claudia Kielmann, Elisabeth Lange und Constance Radam die Urkunde zum Nachweis der „Fachkompetenz Immungenetik der Fachgesellschaft DGI“ erhalten. Damit folgten sie ihren vier Kolleginnen Varina Grondkowski, Anita Rothhoff, Diana Mauer und Anja Wahle, denen diese Fachkompetenz bereits in den Jahren 2013 und 2014 erteilt worden war. Bundesweit ist in keinem weiteren HLA-Labor die personelle Situation zu finden, dass alle Mitarbeiterinnen dieses Berufszweiges über die „Fachkompetenz Immungenetik“ verfügen. Der Grund liegt darin, dass für den Erwerb dieser Graduierung neben einer mindestens fünfjährigen transplantationsimmunologisch ausgerichteten Tätigkeit umfangreiche theoretische und praktisch/methodische Kenntnisse aus dem Bereich Immunologie/Immungenetik nachgewiesen werden mussten. Zusätzlich waren wissenschaftliche Beteiligungen an Publikationen in Form von Koautorenschaften nachzuweisen und nicht zuletzt ein Fachvortrag auf einer durch die DGI anerkannten Fachtagung mit transplantationsimmunologischem Hintergrund zu halten, wobei hausinterne Seminarveranstaltungen grundsätzlich nicht anerkannt wurden. 

Natürlich betrat die große Mehrheit der medizinisch-technischen Mitarbeiterinnen mit diesem geforderten Fachvortrag „Neuland“. Dennoch wurden die Präsentationen durch alle sieben Kolleginnen mit viel Engagement, Geist und allem profunden Wissen angegangen, das aus den jeweils vorliegenden langjährigen beruflichen Erfahrungen resultiert. Letztlich unterschieden sich die Vorträge der MTA-Kolleginnen, die alle in gemeinsamen Foren mit Wissenschaftlern gehalten wurden, in puncto fachliche Tiefe keineswegs von diesen. Positiv ist zusätzlich herauszustellen, dass sich die Mehrheit der MTA im Anschluss an den jeweiligen Vortrag mit dem nötigen Selbstbewusstsein auch kritischen Fragen und Diskussionspunkten kompetent zu stellen wusste. 

Die wissenschaftlichen und durch die Fachgesellschaft DGI bereits seit 2008 zu Fachimmungenetikern berufenen Mitarbeiter Dr. med. Wolfgang Altermann und PD Dr. rer. nat. Gerald Schlaf werden aufgrund der gesammelten erfreulichen Erfahrungen die MTA-Kolleginnen auch zukünftig zur Teilnahme an den entsprechenden Tagungen als aktiv Vortragende ermutigen. „Die offensichtlich bundesweit einmalige d.h. bei allen Mitarbeiterinnen vorhandene Bereitschaft, diesen nicht unerheblichen Aufwand zum Erwerb der „Fachkompetenz Immungenetik“ auf sich zu nehmen, repräsentiert das hohe Maß unserer Mitarbeiterinnen, sich mit den fachlichen Inhalten ihrer Arbeit zu identifizieren“, so die Laborleiter. „Wir möchten diesen erfreulichen Anlass auch nutzen, um unseren Kolleginnen für ihre durch hochgradige Motivation gekennzeichnete Arbeit zu danken.“

Text: PD Dr. Schlaf