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30.11.2015

Krebstherapien: Nebenwirkungen wirksam bekämpfen – Patienten unterstützen – Vortrag für interessierte Öffentlichkeit über Supportivtherapie


Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen.  Prof. Dr. Karin Jordan (Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV) erklärt im Rahmen der Patientenvorlesungsreihe des Universitätsklinikums am Donnerstag, 3. Dezember 2015, 17 Uhr, wie Patienten, Angehörige und das Behandlungsteam die Therapie wirksam unterstützen können, um die Belastungen der Krebsbehandlung zu verringern. Die kostenlose Veranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Str. 40, Lehrgebäude, Hörsaal, statt und wird gemeinsam mit der Krankenkasse Novitas BKK veranstaltet.

Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen. Die Supportivtherapie in der Onkologie umfasst Maßnahmen, die optimale Behandlungsvoraussetzungen für den Patienten schaffen und damit auch die praktische Umsetzung neuer Therapiestrategien ermöglichen. Dazu gehört in erster Linie die patientenspezifische Verringerung akuter und chronischer therapie- und krankheitsbedingter Nebenwirkungen, um die Lebensqualität zu erhalten oder gar zu verbessern. Der Supportivtherapie liegt dabei die ganzheitliche Betrachtung des an einem Tumor Erkrankten zugrunde. Der Patient wird dabei nicht nur als eine Person gesehen, deren Tumor sich in Folge der Therapie verkleinert, sondern deren individuelle Bedürfnisse im Gesamtkonzept der Behandlung Berücksichtigung finden müssen.

Professor Dr. Karin Jordan verfügt über vielfältige Kenntnisse auf diesem Gebiet. Derzeit erarbeitet sie mit mehreren Expertinnen und Experten eine Leitlinie, die bundesweit gelten soll. Nach zwei Jahren Vorarbeit, in der der weltweite Forschungstand zu den zehn wichtigsten Nebenwirkungen aufbereitet wurde, haben alle relevanten Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen sowie Vertreter/innen von Patientenorganisationen die Behandlungsempfehlungen gerade in Halle abschließend abgestimmt. „Es ist ein enormer Aufwand, doch am Ende dieses Prozesses werden die neuen Standards der unterstützenden Therapien den Krebspatienten helfen. Das treibt uns an“, so Professorin Jordan. Die Leitlinie ist unter das Mandat der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) gestellt. 

Hinweis: Aus organisatorischen Gründen (Kapazität des Hörsaals) bitten wir um Anmeldung unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 65 66 900 bei der Novitas BKK oder unter www.kassentreffen.de