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14.10.2015

Rheumazentrum am Universitätsklinikum Halle (Saale) informiert über rheumatische Erkrankungen im Alter


Das Rheumazentrum am Universitätsklinikum Halle (Saale) bietet im Zusammenhang mit dem Welt-Rheuma-Tag, der jedes Jahr am 12. Oktober stattfindet, traditionell eine Veranstaltung für Interessierte, Betroffene und Angehörige sowie Ärzte an. Schwerpunkt ist in diesem Jahr der ältere Mensch. Bestimmte rheumatische Krankheitsbilder sind im höheren Alter häufiger oder treten in diesem Lebensabschnitt erstmalig auf. Dazu gehören nicht nur die Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat, sondern auch eine Reihe entzündlicher Erkrankungen. Am Freitag, 16. Oktober 2015, lautet das Thema der Informationsveranstaltung deshalb „Rheumatische Erkrankungen im höheren Lebensalter: Rheumatoide Arthritis, Polymyalgia rheumatica, Gicht und anderes“.

Insgesamt werden von 17 bis 19 Uhr fünf verschiedene Themen im Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen erläutert, die sich unter anderem mit diesen Fragestellungen befassen: Wie können diese Erkrankungen früh erkannt und kompetent behandelt werden? Welche Besonderheiten der Therapie sind bei älteren Patienten zu berücksichtigen? Und was können Betroffene tun, damit ihnen schnell geholfen wird? Die Fragen beantworten Experten des Rheumazentrums im Hörsaalgebäude, Hörsaal 1, des Universitätsklinikums Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40.

Der Welt-Rheuma-Tag wurde 2005 von der Deutschen Rheuma-Liga in Deutschland eingeführt. Ins Leben gerufen wurde er aber bereits 1996 von einem Zusammenschluss internationaler Selbsthilfeverbände von Rheuma-Betroffenen. Er findet weltweit immer am 12. Oktober statt und hat zum Ziel, Ziel die Anliegen rheumakranker Menschen an diesem Tag in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Die Vereinigung der Regionalen kooperierenden Rheumazentren in Deutschland hat sich der Sicherung der rheumatologischen Versorgung, aber auch der Ausbildung und Lehre und der Erforschung rheumatischer Erkrankungen verschrieben. Dazu gehören auch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Rheumaliga und die Organisation von Veranstaltungen, bei denen sich Patienten über wichtige Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises und über deren Behandlungsmöglichkeiten informieren können.