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13.10.2015

Wissenschaftler und Ärzte aus Halle und Poznań treffen sich zum Symposium - Austausch feiert 40. Geburtstag


Seit genau 40 Jahren treffen sich Ärzte und Wissenschaftler aus Halle und Poznań (Polen) zu einem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch. Das diesjährige bilaterale, nunmehr 26. Symposium findet vom 23. bis 24. Oktober an der halleschen Medizinischen Fakultät statt. Aus Poznań werden insgesamt mehr als 30 Wissenschaftler, Ärzte und Studierende anreisen, um sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus Halle unter dem Motto „Von der Molekularen Medizin bis zur öffentlichen Gesundheit“ auszutauschen. Schwerpunkte sind die Onkologie sowie Kardiologie sowie die Translation der Erkenntnisse der Grundlagenfächer in die Anwendung bei Patientinnen und Patienten. Aus Poznań reisen unter anderem der Vizerektor der Universität, Prof. Jaroslaw Walkowiak, und die Vizedekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Maria Iskra, an. „Wir sind stolz, auf eine 40-jährige Tradition des Austausches zwischen Halle und Poznań zurückblicken zu können und wollen diese fortführen“, erklärt Professor Dr. Stefan Plontke, Polen-Beauftragter der Medizinischen Fakultät Halle. Er hat in diesem Jahr das Amt von Prof. Dr. Rolf-Edgar Silber übernommen, der in den Ruhestand gegangen ist.

Bereits 1975 initiierten der mittlerweile verstorbene Professor Dr. Dr. h. c. Jan Hasik aus Poznań und Professor Dr. Dr. h. c. Konrad Seige aus Halle die Zusammenarbeit zwischen der Medizinischen Universität "Karol Marcinkowski", Poznań (Polen) und der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ziel dieser Kooperation war die Bündelung der wissenschaftlichen Ressourcen beider Einrichtungen. Seither treffen sich die Wissenschaftler alle zwei Jahre wechselseitig in Poznań und Halle, um Forschungsergebnisse auszutauschen. Dabei steht jeweils ein Generalthema im Vordergrund.

Neben der offiziellen Kooperation der beiden Fakultäten entwickelte sich die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kliniken beider Einrichtungen. Andererseits führte diese wissenschaftliche Kooperation auch zu freundschaftlichen Banden zwischen den polnischen und deutschen Forschern. Außerdem kommen seit mehreren Jahren Studenten im Rahmen Ihrer Ausbildung zu klinischen Praktika - so genannten „Famulanten“ - aus Polen nach Halle und von Halle nach Poznań, um internationale Erfahrungen zu sammeln.