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07.01.2014

Versteifung der Wirbelsäule: Forschungsförderung für Trainingsprogramm


Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) wurde der Forschungsförderungspreis an Dr. Anke Steinmetz in Kooperation mit PD Dr. Rene Schwesig und Prof. Dr. Karl-Stefan Delank (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Orthopädie) verliehen. Die Deutsche Wirbelsäulenstiftung fördert wissenschaftliche Projekte, welche der Beantwortung wesentlicher Fragestellungen im Bereich von Wirbelsäulenerkrankungen dienen. Das aktuelle, geförderte Forschungsvorhaben von Dr. Anke Steinmetz untersucht im Rahmen einer prospektiven randomisierten Studie, ob mögliche negative Auswirkungen einer Versteifungsoperation im Bereich der Wirbelsäule auf die angrenzenden Wirbelsäulenabschnitte verhindert werden können. Die Hypothese ist, dass durch gezielte individuelle muskuläre Trainingsprogramme die tiefenstabilisierende Rückenmuskulatur gekräftigt werden kann und somit eine sogenannte Anschlussinstabilität verhindert wird. Dank der Forschungsförderung durch die Deutsche Wirbelsäulenstiftung kann hier auch ein modernes apparatives Trainingsgerät (Spacecurl) am UKH zum Einsatz gebracht werden. Im Rahmen der Untersuchung können 123 Patienten, bei denen eine Versteifungsoperation durchgeführt werden muss, an der Studie teilnehmen und haben ggf. die Möglichkeit dieses zusätzliche Trainingsangebot wahrzunehmen. 

Halle, 7. Januar 2014

Foto: Firma Physiobörse (Guido Gefeller)