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24.04.2013

1. Geriatrietag am Universitätsklinikum Halle (Saale): Vorbereitung auf die älter werdende Gesellschaft


Die demographische Entwicklung in Deutschland ist bereits heute spürbar und wird uns schon in wenigen Jahren in vollem Umfang erreichen. Laut einer aktuellen Prognose der europäischen Statistikbehörde wird Sachsen-Anhalt im Jahr 2030 europaweit die Region mit dem höchsten Anteil an Über-65-Jährigen sein! In Folge ist auch das Land Sachsen-Anhalt von der Prognose für Deutschland, die bis 2030 eine Verdopplung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen vorhersieht, regional noch stärker betroffen.

Neben der Politik und den Kostenträgern müssen sich alle Bereiche der medizinischen Versorgung und der Pflege, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich, auf diese Entwicklung vorbereiten.  Seit einem Jahr beschäftigt sich eine interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Halle (Saale) mit den anstehenden Problematiken. Interdisziplinäre Forschung auf den Gebiet der Gerontologie, das Erforschen von degenerativen Alterserkrankungen, die Behandlung multimorbider alter Patienten in der speziellen Geriatrie, aber auch mit geriatrischen Konzepten in den verschiedenen klinischen Fachgebieten, sowie die Aus-, Fort und Weiterbildung von Personal sind hierbei wichtige Punkte.

Erstmals führt das Universitätsklinikum Halle (Saale) am Freitag, 26. April 2013, zwischen 9 und 16 Uhr einen Geriatrietag durch. Dabei können sich alle mit der Betreuung geriatrischer Patienten beschäftigten Berufsgruppen über ihre Erfahrungen austauschen. Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum, Standort Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal, statt. Auf dem Programm stehen verschiedene Vortrags- und Diskussionsrunden. Dabei geht es unter anderem um Konzepte für das aktive Altern, die stationäre Versorgung geriatrischer Patienten und Menschen mit Demenz im Krankenhaus.  Als Referenten haben sich Mediziner aus verschiedenen Krankenhäusern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen angekündigt, aber auch Sport- und Ernährungswissenschaftler sowie Vertreter der Politik. Als Gäste werden zudem der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie DGG, Professor Dr. Ralf-Joachim Schulz (Köln), und Professor Dr. Andreas Simm (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie DGGG) erwartet.

Den Abschluss der Veranstaltung bildet um 15.15 Uhr eine Podiumsdiskussion über die Aufgaben der Universitätsmedizin in der geriatrischen Versorgung des Landes Sachsen-Anhalt.