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29.05.2015

Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ - Schmerzexpertin des Universitätsklinikums beteiligt sich an Patientenhotline


Das Universitätsklinikum Halle (Saale)  beteiligt sich am Dienstag, 2. Juni 2015, am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. An diesem Tag macht  die Deutsche Schmerzgesellschaft mit Unterstützung von weiteren Schmerzorganisationen, Pflegeverbänden und auch Apotheken auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Bundesweit finden in über 500 Praxen, Kliniken und Apotheken Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Erstmalig in 2015 beteiligen sich auch Pflege-Schmerzexpertinnen und -experten.

Als Extra-Service stehen am 2. Juni 2015 in der Zeit von 9:00 – 18:00 Uhr mehrere Dutzend Schmerztherapeuten den Schmerzpatienten Rede und Antwort in einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120). Mit dabei zwischen 11 und 12 Uhr: Oberärztin Dr. Lilit Flöther, Universitätsklinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin. Sie leitet die Schmerzsprechstunde des Universitätsklinikums Halle (Saale) und ist zudem Palliativmedizinerin. „Es gibt gute Therapiekonzepte, die helfen, den Schmerz zu lindern“, findet Dr. Flöther. „Wichtig ist, dass Schmerzursachen und die besondere Lebenssituation des Patienten gründlich abgeklärt werden und alle Berufsgruppen fachübergreifend gut zusammenarbeiten.“ 

Etwa 23 Millionen Bundesbürger (28  Prozent) berichten über chronische Schmerzen, 95 Prozent davon über chronische Schmerzen, die nicht durch Tumorerkrankungen bedingt sind. Legt man die „Messlatte“ der Beeinträchtigung durch die Schmerzen zugrunde, so erfüllen 6 Millionen Bundesbürger die Kriterien eines chronischen, nicht tumorbedingten, beeinträchtigenden Schmerzes. Die Zahl chronischer, nicht tumorbedingter Schmerzen mit starker Beeinträchtigung und assoziierten psychischen Beeinträchtigungen (Schmerzkrankheit) liegt bei 2,2 Millionen, so die Deutsche Schmerzgesellschaft.