Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
Teilnehmen
Ich möchte nicht teilnehmen
Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

28.01.2015

Universitätsmedizin lud zum Neujahrsempfang ein


Die hallesche Universitätsmedizin konnte zum Neujahrsempfang am 27. Januar 2015 mehr als 120 Gäste begrüßen. Darunter waren der Minister für Wissenschaft und Wirtschaft, Hartmut Möllring, die Staatssekretärin im Sozialministerium des Landes Sachsen-Anhalt, Anja Naumann, der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Marco Tullner, die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Simone Heinemann-Meerz, mehr als zehn Land- und Bundestagsabgeordnete, Vertreter von Krankenkassen, Verbänden, Lehrkrankenhäusern und Kooperationspartnern. 

Der Wissenschaftsminister betonte in seinem Grußwort die positiven Entwicklungen der halleschen Universitätsmedizin im vergangenen Jahr. Mit der Zielvereinbarung, die am 29. Januar 2015 zwischen dem Land Sachsen-Anhalt sowie der Medizinischen Fakultät und dem Universitätsklinikum Halle (Saale) unterzeichnet wird, werde die Basis für die Entwicklung in den Jahren 2015 bis 2019 gelegt. Hartmut Möllring versprach den Einsatz des Landes auf Bundesebene für eine bessere Vergütung der Hochschulmedizin-Leistungen, um die Universitätsklinika in Deutschland finanziell besser auszustatten. Mehr als die Hälfte der Universitätsklinika in Deutschland schreibt derzeit rote Zahlen. 

Der Ärztliche Direktor, PD Dr. Thomas Klöss, hatte in seiner Rede unter anderem darauf hingewiesen, dass die Ambulanzleistungen nicht adäquat vergütet werden und somit zum Verlust der Universitätsmedizin beitragen. PD Dr. Klöss konnte eine positive Entwicklung bei der Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten sowie beim Schwergrad im Jahr 2014. Im vergangenen Jahr sei vieles erreicht worden, dennoch stehe das Universitätsklinikum im laufenden Jahr vor großen Herausforderungen. 

Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Dr. Michael Gekle, betonte, dass 2014 kein schlechtes Jahr für die Universitätsmedizin gewesen sei. Er verwies unter anderem auf 208 Absolventinnen und Absolventen der Humanmedizin, 32 Zahnmediziner/innen hätten ihre Ausbildung erfolgreich beendet und die Umsetzung des Entwicklungskonzeptes habe begonnen. Zudem sei mit der „Klasse Allgemeinmedizin“ ein Bundessieger im Wettbewerb „Land der Ideen“ gekürt worden. Die Liste der positiven Entwicklungen ließe sich fortsetzen: Fortführung des GRK 1591 nach positiver Begutachtung durch die DFG, Eröffnung der Studienambulanz der Nationalen Kohorte, Baubeginn der Zahnklinik, Etablierung des Klinischen Krebsregisters.

Professor Gekle unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung der Universitätsmedizin, die über die Betreuung von Patientinnen und Patienten hinausgeht. Er verwies auf Entwicklungen in den vergangenen Monaten in Deutschland und anderen Ländern, die Intoleranz schürten, Meinungsfreiheit einschränken und die Werte der Aufklärung zurückdrängen wollten. „Die Universitätsmedizin muss Haltung zeigen und sich klar zu Werten wie Meinungsfreiheit, Toleranz und Menschenrechte in einer säkularen Gesellschaft bekennen.“ Er zitierte den Autor und Literaturnobelpreisträger Imre Kertesz: „Die Demokratie kann sich nicht selbst schützen, sie muss sich nach außen verteidigen und im Inneren bewahrt werden.“

Im Anschluss an seine Rede verlieh der Dekan den Wilhelm-Roux-Preis der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität an zwei junge Nachwuchswissenschaftlerinnen: PD Dr. Julia Schumann (Universitätsklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin) und Dr. Nadine Bley (Institut für Molekulare Medizin).