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03.07.2014

Lehrpreis der Medizinischen Fakultät geht an den Leiter des Simulationszentrums und Organisator des Notfallpraktikums – Ehrenmedaille an Prof. Frank Christ


Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität vergibt am Freitag, 4. Juli 2014, zum vierten Mal einen Lehrpreis. Dieser ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum Auftakt der Langen Nacht der Wissenschaften um 18.00 Uhr am Standort Ernst-Grube-Straße der halleschen Universitätsmedizin verliehen (Foyer Lehrgebäude) vergeben. Geehrt wird in diesem Jahr der Anästhesist und Notfallmediziner Matthias Rudzki. „Er engagiert sich vorbildlich für die Lehre in seinen Fachgebieten und garantiert mit einer ausgefeilten Organisation des Notfallpraktikums seit Jahren eine sehr gute Ausbildung, die unsere Studierende auf spätere Notfälle bestmöglich vorbereitet und sich durch einen hohen Praxisanteil auszeichnet“, begründet der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Michael Gekle, die Auswahl. Diese wurde direkt von den Studierenden vorgenommen. Bei einer Abstimmung erhielt der Leiter des Simulationszentrums des Dorothea Erxleben Lernzentrums bei sechs Kandidaten 41 Prozent der abgegebenen Stimmen der Studierenden. Im Rahmen der Langen Nacht verleiht die Medizinische Fakultät zudem die Ehrenmedaille an Prof. Frank Christ (München). Er hat die hallesche Fakultät in den vergangenen Jahren intensiv bei der Modernisierung der Lehre unterstützt.

Das Lehr-Engagement von Matthias Rudzki wird regelmäßig mit Bestnoten in den Evaluationen durch die Studierenden gewürdigt. Prof. Gekle: „Als Lehrverantwortlicher der Klinik für Anästhesiologie hat er mit seiner Art, auch komplexe Dinge einfach zu erklären, Auskultationsbefunde („Abhorchen“) eindrücklich zu illustrieren und dabei immer freundschaftlich-kollegial mit Studentinnen und Studenten und Patienten “auf Augenhöhe“ umzugehen, die richtige Position inne, um auch in zukünftigen Jahren die Lehre tatkräftig zu unterstützen und die wichtige Notfallausbildung in unserem Studium zu verbessern.“ Der Notfallmediziner Matthias Rudzki nutzt auch zur Prüfung moderne Methoden. So durchläuft jeder Studierende am Ende des 10. Semesters OSCE-Stationen (mündlich-praktisches Prüfungsverfahren), um sein erworbenes Wissen der Notfallmedizin an Beispielfällen zeigen zu können. Zudem hat er im Frühjahr eine große Notfall-Übung mit etwa 500 Teilnehmern mitorganisiert.

Ehrenmedaille: Prof. Dr. Frank Christ leitet die Geschäfte der „Munich Medical International GmbH“. Dieses Unternehmen führt qualifizierte Beratungs- und Fortbildungsprogramme durch, in deren Mittelpunkt die Vermittlung von Management-Kompetenzen für Krankenhäuser und Medizinische Fakultäten, die Fortbildung von Führungskräften im Gesundheitswesen und hoch spezialisierte klinische Dienstleistungen stehen. Auf Initiative des halleschen Studiendekans, Prof. Dr. Dieter Körholz, konnte Prof. Christ gewonnen werden, für die Hallenser das 1. Hochschullehrertraining im November 2011 durchzuführen. Die zu Beginn sehr kritische Einstellung zu einer Modernisierung des Medizinstudiums konnten von Prof. Christ und seinen Kursleitern recht schnell zerstreut werden. Die Grundlage dafür – die intensiven Gespräche miteinander und die Kenntnisse neuer, moderner Lehrmethoden – wurden damals geschaffen. 

Die Medizinische Fakultät Halle führte im Wintersemester 2012/13 erfolgreich ein neues klinisches Curriculum ein. Der Studienplan wurde zu Gunsten einer Ausbildung in Kleingruppen umgestellt, in deren Mittelpunkt der problemorientierte, fallbasierte Unterricht steht. Mit der Einführung moderner Prüfungsformate wurde mit dem neuen Curriculum sofort begonnen und stetig erweitert. Prof. Gekle: „Die Medizinische Fakultät dankt Prof. Christ für sein Engagement bei der Vermittlung von didaktischen und methodischen Erkenntnissen und seine Beratung und Unterstützung bei der Konzeption der Curriculumsreform in Halle.“