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14.11.2013

2. Geriatrietag am Universitätsklinikum – Mehr als 100 Teilnehmer erwartet


Die demographische Entwicklung in Deutschland ist bereits heute spürbar und wird uns schon in wenigen Jahren in vollem Umfang erreichen. Laut einer aktuellen Prognose der europäischen Statistikbehörde EUROSTAT wird Sachsen-Anhalt im Jahr 2030 europaweit die Region mit dem höchsten Anteil an Über-65-Jährigen sein. In Folge ist auch das Land Sachsen-Anhalt von der Prognose für Deutschland, die bis 2030 eine Verdopplung von Menschen mit Demenz-Erkrankungen vorhersieht, regional noch stärker betroffen. Seit zwei Jahren beschäftigt sich eine interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Halle (Saale) mit den anstehenden Problematiken. 

Neben Lösungsansätzen in eigenen Klinikum wollen die Akteure sich auch mit vorhandenen Projekten in Sachsen-Anhalt austauschen und vernetzen. Der erste Geriatrietag im Frühjahr 2013 war mit mehr als 130 Teilnehmern so erfolgreich, so dass am Freitag, 15. November 2013, bereits der 2. Geriatrietag am Universitätsklinikum Halle (Saale) stattfindet. Zwischen 9 und 17 Uhr tauschen sich Geriatrie-Experten aus dem gesamten Bundesland Sachsen-Anhalt über das „Überleitungsmanagement“ in Krankenhäusern aus. Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal, statt.

Neben der Politik und den Kostenträgern müssen sich alle Bereiche der medizinischen Versorgung und der Pflege, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich, auf diese Entwicklung vorbereiten.  Mit den Geriatrietagen bieten die Universitätsmediziner eine Plattform an, an der alle mit der Betreuung geriatrischer Patienten beschäftigten Berufsgruppen aktiv mitarbeiten und ein geriatrisches Netzwerk für unser Bundesland aufbauen können. Dabei sollen die  niedergelassenen Haus- und Fachärzte, die Krankenhausärzte, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen/-dienste, Physio- und Ergotherapeuten sowie Ernährungsexperten, Selbsthilfegruppen und ehrenamtlich Tätige, aber auch die Regional- und Landespolitik sowie die gesetzlichen und privaten Kostenträger angesprochen werden.