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06.09.2013

Kooperation über Ländergrenzen hinweg: Auszeichnung für Projekt von Medizinern aus Halle und Leipzig


Der Medizin-Management-Verband zeichnet ein Projekt von Medizinern aus Halle und Leipzig aus. Das „Paediatric Hodgkin Network“ belegte den 3. Platz beim bundesweiten Medizin-Management-Preis 2013. Das "Paediatric Hodgkin-Network" ist ein europaweites Bilddatennetzwerk für die Diagnose und Therapie an einer bestimmten Form des Lymphdrüsenkrebs erkrankter Kinder. 136 Kliniken wurden europaweit mit einem Cloud-Server vernetzt, über den Ärzte mittels einer gesicherten Internetverbindung Bilddaten hochladen können. Das Netzwerk ermöglicht so die qualitätsgesicherte Begutachtung und Bewertung durch ein zentrales Expertenteam. 

In Halle arbeiten die Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin (besonders die Kinderonkologen) und die Universitätsklinik für Diagnostische Radiologie an dem Projekt mit. Die Universitätsklinik für Nuklearmedizin in Leipzig ist der sächsische Teil des Netzwerkes und betreut unter anderem die Datenbank. „Gemeinsam begutachten wir die Daten der kleinen Patienten aus zahlreichen europäischen Ländern und geben Therapieempfehlungen ab“, sagt Professor Dr. Dieter Körholz, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin in Halle. Er sei stolz darauf, dass diese Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg seit vielen Jahren so hervorragend funktioniere. 

An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg ist die Studienzentrale der Pan-Europäische Studie EuroNet-PHL-C1, mit der die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem Hodgkin Lymphom in mehr als 15 Europäischen Ländern koordiniert wird, beheimatet. Diese Studie wird mit insgesamt fast zwei Millionen Euro von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Die Übergabe des Preises erfolgte am Freitag, 6. September 2013, in Berlin durch den Medizin-Management-Verband. Dieser Verband vereinigt Führungskräfte im Gesundheitswesen in Deutschland. Stellvertretend hat der Leipziger Nuklearmedizin Dr. Lars Kurch den Preis in Empfang genommen.