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28.02.2007

Biomechanisches Ganglabor eröffnet


Die Sportwissenschaftlerin Regina Ullmann nutzt als erste Forscherin das neue Ganganalysesystem für eine Knie-Studie. Unter anderem soll untersucht werden, ob unterschiedliche Operationstechniken zum Einsatz künstlicher Kniegelenke (z.B. minimalinvasive Operation) Einfluss auf den Rehabilitationsverlauf haben. Dazu werden die Studienteilnehmer vor der Operation, nach sechs Wochen, drei Monaten und einem halben Jahr nach dem Eingriff im Ganglabor untersucht. Die Patienten haben jahrelang vor dem Eingriff massive Schmerzen und Funktionseinschränkungen, die im krankhaft veränderten Gang (Schonhaltung) zum Ausdruck kommen. Dem Gehen liegt ein komplizierter Bewegungsablauf zugrunde. "Die Grenze zwischen gesundem und krankhaft bedingtem Gangmuster ist fließend" erklärt der Biomechaniker Professor Dr. Siegfried Leuchte vom Department für Sportwissenschaft. Das Computerprogramm ermöglicht eine 3D-Animation sämtlicher Daten, die für die Beschreibung des Ganges benötigt werden. Parallel dazu werden die Daten von Kraftmessplattformen erfasst und verarbeitet. Die Aufzeichnung der Muskelsignale komplettieren die Bewegungsanalysen. Durch diese Untersuchungen kann das individuelle, dreidimensionale Gangbild, einschließlich der Veränderungen im Therapieverlauf, erstellt werden. Die gewonnen Daten können unter anderem in der Diagnostik und als Verlaufskontrolle eingesetzt werden.