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03.01.2006

Hilfe zur Selbsthilfe auf Sri Lanka


Dr. Siegfried Bauer, Leiter des Prodekanats für Forschung der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hatte einige Kolleginnen und Kollegen nach der Naturkatastrophe zu privaten Spenden aufgerufen. Das Geld überwies er dann an seinen ehemaligen Studienkollegen, Dr. Jaya Perera. Durch die Spenden sei eine direkte Hilfe zur Selbsthilfe möglich gewesen: "Dadurch ist gewährleistet, dass die Hilfe direkt und ohne Abzug von Verwaltungsaufwendungen auch tatsächlich die Bedürftigen erreicht." Bauer hatte gemeinsam mit Jaya Perera an der Martin-Luther-Universität von 1969 bis 1974 Chemie studiert. Seitdem haben sie sich nicht aus den Augen verloren und stehen im regelmäßigen Kontakt. Auch andere ehemalige Kommilitonen sammelten Spenden für die Flutopfer. Dr. Perera organisierte über viele Jahre als Commonwealth-Mitarbeiter von London aus Forschungsaktivitäten. Nach der Flut kümmerte er sich, wieder auf Sri Lanka wohnend, darum, die Not der Betroffenen zu lindern. Mit Spenden aus Deutschland sollte durch den Kauf von Booten und Zubehör den Fischern die Existenz gesichert werden. Die Fischer werden im Rahmen einer Genossenschaft Teile der Erlöse aus dem Fischverkauf in einem Fonds sammeln und daraus weitere Fischerboote finanzieren. Durch einen gemeinsamen Markt geben sie zudem weiteren Menschen eine Arbeit.