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Vorlesung im Rahmen der Reihe Altersgesellschaft: Über den Umgang mit alltäglichen Risiken


Mit einem Vortrag über das Thema „Micromorts in der Statistik: Zum Umgang mit alltäglichen Risiken“ geht die Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" in die nächste Runde. Die Reihe wird von der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie und dem Interdisziplinären Zentrum für Altern in Halle veranstaltet. Der nächste öffentliche Vortrag findet am Donnerstag, 22. Juni 2017, im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1, statt und startet um 18 Uhr. Referent ist apl. Prof. Andreas Wienke (Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik).

Hintergrund: Im täglichen Leben werden wir immer wieder mit der Frage nach dem Risiko alltäglicher Handlungen konfrontiert. Wie groß ist das Risiko Opfer eines Unfalls oder eines Anschlags zu werden? Wie gefährlich ist es mit dem Auto zu fahren oder mit dem Flugzeug zu fliegen? Wie hoch ist das Risiko bei einem medizinischen Eingriff? Um solche Risiken zahlenmäßig zu fassen, wurde von Ronald Howard der Begriff Micromort geprägt. Er stellt die Wahrscheinlichkeit für ein Risiko von Eins zu einer Million dar. Dies ist der Ausgangspunkt für eine Diskussion zum Thema Risikokommunikation, die bei Entscheidungen über medizinische Therapien oder Diagnoseverfahren aus Patientensicht eine große Rolle spielt.