Notfälle
Blutspende
Karriere
Presse
Forschung
Lehre
Patienten
Zuweiser

Harninkontinenz: Infoveranstaltung für Betroffene und Angehörige


Im halleschen Universitätsklinikum findet am Donnerstag, 15. Juni 2017, ab 16 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Männliche und weibliche Harninkontinenz sowie neurogene Blasenfunktionsstörung - Noch immer ein Tabu?“ statt. Harninkontinenz ist ein weit verbreitetes Problem. Sie betrifft etwa drei Millionen Menschen in Deutschland und stellt in der Mehrzahl der Fälle ein durch mehrere Faktoren bedingtes Geschehen dar. In der Urologie ist insbesondere nach radikaler Prostatektomie ein nicht zu unterschätzender Prozentsatz der Patienten nach 6 bis 12 Monaten noch harninkontinent. Aber auch neurogene Fehlfunktionen der Harnblasenfüllung und -entleerung stellen für den Betroffenen nicht nur eine Gefahr für den oberen Harntrakt, sondern auch meist starke Einschränkungen der Lebensqualität dar.

Um über diese Problematik sowie weitere aktuell praxis-relevante Aspekte zu informieren und diskutieren, haben sich drei Kliniken des UKH entschlossen, eine  Patienteninformationsveranstaltung zu diesem Thema durchzuführen. Die Veranstaltung richtet sich dabei insbesondere an Betroffene und ihre Angehörigen. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Urologie, Gynäkologie sowie Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie veranstaltet.
 
 Vorträge:

Anal Irrigation – Freiheit oder Pflicht?

Referentin: Schwester Iris Hartmann

Hilfsmittelversorgung Harninkontinenz –

Von Amazone bis GKV?

Referent: Pfleger Sven Hornung

Therapie der neurogenen Darmfunktionsstörung

und Stuhlinkontinenz

Referent: OA Dr. med. Roland Rüdrich

Therapie der neurogenen Blasenfunktionsstörung

und männlichen Harninkontinenz

Referentin: Dr. med. Sandra Mühlstädt

Therapie der weiblichen Harninkontinenz

Referentin: Frau Christiane Graul