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09.07.2015

Altersgesellschaft: Älter, Bunter – na und? Unsere Gesellschaft im Wandel


Mit einem Vortrag über das Thema „Älter, Bunter – na und? Unsere
Gesellschaft im Wandel“ geht die öffentliche Vorlesungsreihe "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" in die nächste Runde. Die Reihe steht diesmal unter dem Schwerpunkt „Herausforderung: Weniger, Älter, Bunter“ und wird von der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie und dem Interdisziplinären Zentrum für Altern in Halle veranstaltet. Der nächste Vortrag findet am Donnerstag, 16. Juli 2015, im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1 und 2, statt und startet um 18 Uhr. Referentin ist Dr. Bernadette Jonda (Philosophische Fakultät I, Institut für Soziologie).

Hintergrund:
Vor gut 25 Jahren ist das Leben vieler Menschen in Deutschland ins Wanken
geraten. Für die einen eröffneten sich in den Jahren 1989/1990 ungeahnte Chancen,
für die anderen brach die vertraute Welt zusammen. Es veränderte sich vieles, auch
und insbesondere in Ostdeutschland. Menschen zogen weg, andere kamen hierher.
Betriebe und Institutionen wurden geschlossen, neue entstanden. Man änderte die
Lebensplanung, bekam die Möglichkeit, sich für Neues zu öffnen. Manche trauer(te)n
jedoch den alten Zeiten nach.

Menschen, die 1990 „mitten im Leben“ standen, sind nun im Rentneralter, haben
aber immer noch ihre Zukunft, die es zu gestalten und zu bewältigen gilt – eine
wichtige Aufgabe für jedes Individuum, aber auch für die im Wandel begriffene
Gesellschaft. Im Vortrag werden relevante Aspekte des gesellschaftlichen Wandels
und des Alterns aus soziologischer Perspektive diskutiert. Neben einem kurzen
Überblick über die Eckpfeiler der demographischen Entwicklung wie
Geburtenrückgang, steigende Lebenserwartung und Migration, werden u.a.
gesellschaftspolitische Erscheinungen angesprochen, die im Zusammenhang mit der
Flüchtlingswelle der letzten Monate zu sehen sind, und die die gesamte Gesellschaft
vor neue Herausforderungen stellen. Dabei werden auch Bezüge zu Erfahrungen in
der Vergangenheit hergestellt, als auf dem Gebiet Ostdeutschlands zwischen 25%
und gar 50% der Bevölkerung „Fremde“ waren, die es zu integrieren galt. Die
Ausführungen werden durch diverse Beispiele des konstruktiven Umgangs mit den
aktuellen Herausforderungen in diesem Kontext ergänzt.