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05.11.2013

Ausstellung: "Die gemalte Seele"


Wenn sieben Brustkrebspatientinnen ihre Gedanken, Gefühle und Wünsche mit Acryl auf Papier  bannen, entstehen viele kleine Kunstwerke, die für alle sichtbar gemacht werden sollten. Die Ausstellung „Die gemalte Seele“ ist derzeit in den Geschäftsräumen der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) zu sehen (bis Ende Januar 2014). Jeder ist ganz herzlich zu einer kleinen Entdeckungsreise in die Welt der Farben eingeladen. Ort: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23, (Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, Mitteleingang, 3. Etage – Fahrstuhl ist vorhanden).

Hintergrund
Therapeutisches Malen und Gestalten als Krankheitsbewältigung oder einfach nur zur Verbesserung der Lebensqualität? Beides führt zum Ziel, nämlich dann, wenn Gedanken und Gefühle kanalisiert werden. Das Wohlbefinden wird gesteigert, man kann beim Malen entspannen, sich kreativ austoben und man fühlt sich entschieden besser. Das kann die Genesung entscheidend begünstigen. Susann Weigel, Mal- und Ergotherapeutin, leitet seit drei Jahren das „Offene Atelier“ der Gynäkologischen Krebsstation am Universitätsklinikum Halle (Saale). Als ausgebildete Kunsttherapeutin greift sie mit ihren Patientinnen bei Kaffee und Tee zu Pinseln und Spachteln und die Patientinnen probieren sich in Acyl und Aquarellmalerei.
 
Der Begriff Maltherapie wird für gestaltungstherapeutische, tiefenpsychologische oder anthroposophische Verfahren der Kunsttherapie verwendet. Dabei stehen entweder die symbolische Bedeutung und Wirkung der Darstellungen oder die unmittelbare Wirkung der Farbe auf den Patienten und der Malprozess selbst im Vordergrund. Daneben bietet das Malen den Frauen Abwechslung vom tristen Klinikalltag.
 
Susann Weigel arbeitet hauptsächlich nach dem gestaltungstherapeutischen Ansatz. Bevorzugt verwendet sie bei ihrer Arbeit Acrylfarben, „weil sie nach dem Trocknen ihre Farbbrillanz nicht verlieren“. Auch der anthroposophischen Maltherapie steht die junge Frau aufgeschlossen gegenüber.
 
Stolz ist die Therapeutin auf den Jahreskalender, der für dieses Jahr zum ersten Mal mit Hilfe des Vereins „Brustkrebs Deutschland e. V.“ gedruckt werden konnte. Alle Werke sind im Offenen Atelier entstanden.