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27.06.2006

Digitales Bildarchiv am Universitätsklinikum


Durch das neue System werden die Bilder elektronisch gespeichert. In Sekundenbruchteilen sind sie dann im ganzen Universitätsklinikum verfügbar und können von zahlreichen Bildarbeitsplätzen angeschaut werden. Die Mediziner von den verschiedenen Universitätskliniken - von der Orthopädie bis zur Inneren Medizin - haben die Möglichkeit, gleichzeitig auf die Bilder zu zugreifen. So können bei Patienten mit mehreren Erkrankungen die Spezialisten verschiedener Abteilungen zur gleichen Zeit über Diagnose und Therapie anhand der Bilder beraten. Es werden nur noch digitale Befunddaten vorhanden sein. Für die Sicherheit der Aufnahmen sorgen dreifache Speicherungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Segmenten (Zentralserver, elektronisches Archiv und Aufnahmeort) sowie eine Software, die eine Manipulation der Bilder unmöglich macht, erklärte Dr. Jochen Focke, Leiter des Klinikrechenzentrums des Universitätsklinikums. Ein Vorteil von PACS sei auch, dass bei einer Wiederaufnahme von Patienten alle bisherigen Bilddaten in kürzester Zeit zur Verfügung stehen. Zudem kommt PACS der Umwelt zugute, da durch die elektronische Verarbeitung die Filmentwicklungsstrecke wegfällt. Am heutigen Dienstag, 27. Juni 2006, fiel der Startschuss für die elektronische Archivierung der Bilder. Vertreter der Universitätsklinik und Poliklinik für Diagnostische Radiologie, des Klinikrechenzentrums sowie der Firma GE Healthcare sahen sich die ersten Aufnahmen an einem der modernen Bildarbeitsplätze an. Dem Konzept liegt eine moderne Speichertechnologie zu Grunde, in der die Daten aus der Radiologie digital erfasst werden und den Ärzten dann online zur Verfügung stehen. Ergänzt wird PACS durch das Radiologische Informations-System RIS. Dieses übernimmt die Koordinierung der unterschiedlichen Untersuchungsaufträge.