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06.09.2013

IACS Awards: Internationale Auszeichnung für hallesche Professoren auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Die International Academy of Cardiovascular Sciences wird am 6. September die Hallenser Professoren Werdan und Müller-Werdan für die erbrachten Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszeichnen. Die Ehrungen werden im Rahmen der von der halleschen Universitätsklinik für Herz- und Thoraxchirurgie organisierten internationalen Tagung zum Thema Altern und Stress, die vom 6. bis 8. September in Halle stattfindet, durch den Kanadier Prof. Naranjan S. Dhalla, überreicht. 

Der “Distinguished Leadership/Lifetime Achievement Award in Cardiovascular Sciences” für das Jahr 2013 wird an Prof. Karl Werdan verliehen. Werdan studierte Medizin in München und promovierte 1975 mit einer experimentell-biochemischen Arbeit am Institut von Martin Klingenberg. Parallel zu ärztlicher Weiterbildung und oberärztlicher Tätigkeit in Innerer Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin an der Universität München leitete er ein Forschungslabor am Universitätsklinikum Großhadern in München. 1995 übernahm er die Leitung des Lehrstuhls für Kardiologische Intensivmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 1999 wurde er in Nachfolge von Prof. Wilhelm Teichmann Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, seit 2006/2008 leitete er das Zentrum/Department für Innere Medizin am Universitätsklinikum Halle (Saale). 1999 wurde er in die Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. 2001 war er Kongresspräsident  der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und 2005 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. 2009 wurde er zum Präsidenten der Europäischen Sektion der International Academy of Cardiovascular Sciences ernannt. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin.

Werdan beschäftigt sich wissenschaftlich mit der akuten Herzinsuffizienz,  dem kardiogenen Schock und den entzündlichen Herzerkrankungen einschließlich der septischen Kardiomyopathie sowie mit Herzerkrankungen im Alter und der kardialen Gerontologie. Neuere Arbeiten aus 2012 und 2013 wurden u.a. im New England Journal of Medicine und The Lancet veröffentlicht. 

Der “Distinguished Service Award in Cardiovascular Science, Medicine and Surgery”  für das Jahr 2013 wird an Ursula Müller-Werdan verliehen. Professor Ursula Müller-Werdan studierte Medizin an der Universität München mit Auslandsaufenthalten in Oxford und Harvard und promovierte 1988. Die Habilitation erfolgte 1999 an der Universität Halle-Wittenberg. Sie ist Internistin, Kardiologin, Intensivmedizinerin und Geriaterin und vertritt die Geriatrie am Universitätsklinikum Halle (Saale). Von 1999 bis 2002 war sie Sprecherin des Hallenser  Forschungsverbunds „Myokardhypertrophie: Mechanismen und Risiken“, der von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Von 2003 bis 2009 war sie Sprecherin der Arbeitsgruppe „Herzerkrankungen im Alter“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Seit 2005 ist sie auf Vorschlag des Personalrats Medizin Mitglied des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Halle (Saale).

Ursula Müller-Werdan hat wesentliche experimentelle und klinische wissenschaftliche Arbeiten zum Verständnis der Herzschädigung in der Sepsis (Blutvergiftung) und zum Herzaltern vorgelegt. Die Arbeiten ihres wissenschaftlichen Teams wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Herzstiftung gefördert.