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… auf dem Wissenschaftsblog der Universitätsmedizin Halle!

Hier finden Sie in loser Folge aktuelle Berichte aus dem Bereich Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dazu zählen Interviews, Porträts, Reportagen, aber auch Preisverleihungen und Veranstaltungshinweise.

Der Veranstaltungskalender kann exportiert werden, beispielsweise in den Outlook- oder Google-Kalender aber auch iCal von Apple sowie andere Apps und somit in den eigenen Kalender integriert werden. Um keine neuen Beiträge auf dem Blog zu verpassen, kann zudem ein RSS-Feed abonniert werden.

Der Blog ist eine Ergänzung zur Internetpräsenz der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Halle (Saale):
www.medizin.uni-halle.de
www.uk-halle.de

 

Ultraschallkurs lehrt Medizin-Studierenden im Praktischen Jahr den richtigen Umgang mit der Methode

Dr. Bernd Klinge (r.) und Dr. Anna-Maria Burgdorff (2.v.r.) bieten den Ultraschallkurs ehrenamtlicht für PJler an.  Foto: Fotostelle UKH

Dr. Bernd Klinge (r.) und Dr. Anna-Maria Burgdorff (2.v.r.) bieten den Ultraschallkurs ehrenamtlich für PJler an. Begonnen wurde mit dem Schallen der Schilddrüse.
Foto: Fotostelle UKH

Ultraschall ist eine in vielen medizinischen Fachgebieten eingesetzte Untersuchungsmethode. Sie ist relativ unaufwendig, kostengünstig und kann schnell Ergebnisse liefern. Letzteres setzt jedoch voraus, dass Ärzte im Umgang mit dieser Methode vertraut sind. Hier setzt der Ultraschallkurs an, den Dr. Anna-Maria Burgdorff, Assistenzärztin an der Universitätsklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Halle (Saale), initiiert hat.

Der Kurs findet bereits zum zweiten Mal im Skills Lab des Dorothea Erxleben Lernzentrums der Medizinischen Fakultät Halle statt und wird von Dr. Bernd Klinge geleitet. Er ist Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Ärztlicher Direktor des Helios-Klinikums Sangerhausen, das Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät Halle ist. Da er zudem DEGUM-III-zertifiziert ist, kann er einen solchen Kurs leiten. Das Angebot ist dabei für Studierende im Praktischen Jahr konzipiert und freiwillig, und entspricht ebenfalls den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin und somit einem europäischen Konzept. Continue reading

Newcomers Club: Angebote für Neulinge an der MLU/ Offers for all who are new at MLU

English version below

Seit einigen Jahren gibt es an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Newcomers Club. Der soll nationalen wie internatioinalen Wissenschaftlern, die neu in Halle sind, sowie ihren Familien, den Einstieg erleichtern, indem Führungen verschiedenster Art, aber auch ein Newcomers-Frühstück und eine Krabbelgruppe angeboten werden. Kurz gesagt: Kontakte knüpfen leicht gemacht.

Die nächsten beiden Angebote, die der Newcomers Club offeriert, sind eine Führung durch die weltbekannten Meckelschen Sammlungen am 22. Januar 2017, 14 Uhr, sowie tags drauf am 23. Januar um 10 Uhr eine Führung durch die Stadt Halle. Beide Veranstaltungen sind englischsprachig. Anmeldungen werden bis spätestens 20. Januar erbeten (für Details bitte auf die Bilder klicken).

 

A few years ago the so called Newcomers Club was established at Martin-Luther-University Halle-Wittenberg. Its purpose is to make it easier for national and international scientists who are new in Halle, as well as for their families, to get started by offering different kinds of tours through Halle or to special sights, a Newcomers breakfast and even a toddler group.

The next offers will be a tour through the world famous Meckelsche Sammlungen on January 22nd 2017, starting 2 p.m., and a walking tour through Halle the day after on January 23rd, starting 10 a.m. Both events are in English and registrations are kindly requested by January 20. (for details please click on the pictures above)

Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte/for further information, please visit: MLU Newcomers Club

Guter Zucker, böser Zucker? Was Ernährung mit dem Altern zu tun hat

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Prof. Dr. Rüdiger Horstkorte Foto: Fotostelle UKH

„Wir brauchen Zucker“, sagt Professor Dr. Rüdiger Horstkorte und meint damit eher den Plural, also Zucker in allen möglichen Ausprägungen. Immerhin sei Zucker unter anderem ein wichtiger Energieträger, aber zum Beispiel auch bei der Etablierung von Nervenbahnen im Gehirn essentiell. „Wenn dort durch genetische Defekte Glykane, also Mehrfachzucker, fehlen, können schwerwiegende mentale Defekte die Folge sein. Das ist aber sehr selten“, sagt der Biologe, der am Institut für Physiologische Chemie (Direktor: Professor Dr. Guido Posern) forscht und lehrt. Ein Verteufeln von Zucker, wie es teilweise bei einigen Ernährungsweisen der Fall sei, sei nicht sinnvoll, sagt er deshalb. Ein maßvoller Umgang damit hingegen schon, vor allem mit zunehmendem Alter. Continue reading

Erster Platz beim Hugo-Junkers-Preis 2016 für hallesche Universitätsmedizin

Das Projekt „Energetische und immunologische Strategien beim Plattenepithelkarzinom“ der halleschen Universitätsmedizin hat den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation 2016 in der Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“ gewonnen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

hjp2016_wickenhauserseligereckertDas Projekt von Professorin Dr. Barbara Seliger, Professorin Dr. Claudia Wickenhauser und apl. Professor Dr. Dr. Alexander W. Eckert verbindet gleich drei Fachgebiete der Universitätsmedizin Halle (Saale), die sich aufgrund ihres wissenschaftlichen Hintergrunds hervorragend ergänzen.

Die Tumorforscherin und Direktorin des Instituts für Medizinische Immunologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prof. Seliger, ist die Initiatorin des Projektes und beschäftigt sich seit Jahren mit den Mechanismen, wie sich Tumore der Immunantwort entziehen können. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des Einsatzes von neuen Immuntherapien von großer klinischer Relevanz. „Die Überlegung war, zusammen mit Kollegen in Portland, Oregon, Tumore zu finden, die noch nicht so häufig diesbezüglich untersucht wurden und für die es aber eine gute Probenlage gibt“, sagt sie. Beides sei bei Tumoren in der Kopf-Hals-Region der Fall. Hier kommt nun apl. Prof. Eckert ins Spiel, kommissarischer Leiter der Universitäts- und Poliklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Halle (Saale), der eine umfangreiche Tumorbank für diese Art der Erkrankungen eingerichtet hat. Er war es auch, der das Projekt beim Hugo-Junkers-Preis angemeldet hat. „Ich habe in der Zusammenarbeit gemerkt, dass es ein sehr spannendes Projekt ist und vorgeschlagen, es einzureichen. Der Preis ist von wichtiger Bedeutung für die Universitätsmedizin Halle“, sagt er. Continue reading

New York, Rio, Tokio? New York, Halle, Kyoto!

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Im Anatomie-Hörsaal sitzen die halleschen Teilnehmer des Konferenz-Gesprächs.

Drei Bilder sind auf der großen weißen Leinwand im Hörsaal des halleschen Instituts für Anatomie und Zellbiologie zu sehen. Bewegte Bilder, die junge Menschen zeigen – Medizinstudierende, um genau zu sein. Denn das, was über die große Leinwand zu sehen ist, ist ein Conference Call von Studierenden aus Halle, New York City und Kyoto, die über das Internet miteinander kommunizieren. Die Bilder zeigen einen Seminarraum der Columbia University New York, einen weiteren der Medizinschen Universität im japanischen Kyoto und das dritte den halleschen Anatomie-Hörsaal selbst.

Der Conference Call bildete den Abschluss eines Projektes, das Anatomie-Professorin Dr. Heike Kielstein vor einiger Zeit mit ihrer New Yorker Kollegin Annette Wu ins Leben gerufen hat. Dabei haben Medizinstudierende in New York und Halle gleichzeitig ihren Präparierkurs absolviert. Beide Universitäten verfügen noch über klassische Präparationskurse, die zwar in unterschiedlicher Reihenfolge, aber im gleichen Zeitraum an beiden Einrichtungen stattfinden. Die Columbia sei zudem ebenfalls an einer Internationalisierung interessiert, so die Direktorin des halleschen Anatomie-Instituts. Continue reading

Dermatologe Dr. Volker Stadie vom Universitätsklinikum Halle (Saale) erhält mit 1.000 Euro dotierten Publikationspreis

Für seine Arbeit mit dem Titel „Klinik und Therapie der Papillomatosis lymphostatica“ ist der Dermatologe Dr. Volker Stadie mit dem Publikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Dermatochirurgie für den Bereich Phlebologie ausgezeichnet worden. Der Leitende Oberarzt der Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Halle (Saale) nahm den mit 1.000 Euro dotierten Preis am Wochenende beim Internationalen Life Surgery Symposium in Frankfurt am Main entgegen.

Dr. Stadie wird für seine Publikation ausgezeichnet. Foto: Jürgen Mai

Dr. Stadie wird für seine Publikation ausgezeichnet.
Foto: Jürgen Mai

Die von Dr. Stadie eingereichte Publikation liefert einen Erfahrungsbericht in der Behandlung der Papillomatosis lymphostatica, einer besonderen krankhaften Ausprägung des chronischen Lymphödems, welche hauptsächlich an den Beinen auftritt. Dabei kommt es zu einem Flüssigkeitstau aufgrund eines nicht optimal arbeitenden Lymphsystems. Im weiteren Verlauf schwellen die Zehen, Füße oder Beine an, es entstehen Hautfurchen (Krypten), in denen sich Bakterien ansiedeln, die zu Geruchsbildung führen können. Mehr als 100.000 Menschen in Deutschland leiden an einem Lymphödem, doch nur ein geringer Teil bildet die Sonderform der P. lymphostatica aus, beispielsweise auch Menschen mit Saugprothesen aufgrund einer Beinamputation. Die Erkrankung muss medizinisch behandelt werden, um infektiöse Folgeerkrankungen zu vermeiden. Continue reading

„Frauen in der Wissenschaft“ – Wissenschaftlerin aus Halle nimmt an Podiumsdiskussion der Sächsischen Akademie der Wissenschaften teil

Wenn am Montag, 7. November 2016, ab 18 Uhr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße 1 in Leipzig darüber diskutiert wird, wie es Frauen in der Wissenschaft geht, ist auch eine hallesche Wissenschaftlerin Teil der Runde: Privatdozentin Dr. Ivonne Bazwinsky-Wutschke vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

„Ich freue mich, dass ich als Teilnehmerin zu der Podiumsdiskussion eingeladen worden bin. Ich denke, ich kann in diesem Rahmen auch von meinen eigenen Erfahrungen berichten, die ich im Laufe meiner wissenschaftlichen Karriere gemacht habe“, sagt sie. Eines könne sie zumindest vorab schon sagen: Diese wäre nicht möglich gewesen, wenn sie im privaten, familiären Umfeld nicht so viel Unterstützung gehabt hätte.

PD Dr. Ivonne Bazwinsky-Wutschke ist als eines der ersten Mitglieder im Dezember 2015 in das neugegründete Junge Forum der Sächsischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden.

Sächsische Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig' Foto: SAW/Dirk Brzoska

Sächsische Akademie der Wissenschaften in der Karl-Tauchnitz-Straße in Leipzig‘
Foto: SAW/Dirk Brzoska

An der Podiumsdiskussion nehmen neben PD Bazwinsky-Wutschke die sächsische Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll (Universität Erlangen-Nürnberg; Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) sowie Prof. Dr. Wolfgang Fleig vom Universitätsklinikum Leipzig teil. Moderiert wird die Veranstaltung von der Bremer Landesbeauftragten für Frauen, Ulrike Hauffe.

Prof. Lütjen-Drecoll war im Übrigen die Referentin zur ersten Erxleben-Lecture der Universitätsmedizin Halle (Saale) im vergangenen Jahr. Thema der sich anschließenden Podiumsdiskussion war auch hier: Frauen in der Wissenschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, inkl. Download-Möglichkeit des Informationsflyers unter: https://www.saw-leipzig.de/de/aktuelles/akademie-forum-frauen-in-der-wissenschaft

Von Urkunden, Goldenen Doktorjubiläen und der Taufliege Drosophila

Die Doktorand/-innen und Habilitant/-innen mit ihren Urkunden

Die Doktorand/-innen und Habilitant/-innen der Medizinischen Fakultät Halle mit ihren Urkunden Foto: Fotostelle UKH

Am Wochenende haben die Doktoranden und Habilitanten der Medizinischen Fakultät Halle in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität ihre Urkunden erhalten. Im Rahmen des akademischen Festaktes fand zudem die zweite Erxleben-Lecture statt, die in diesem Jahr von Professorin Dr. rer. nat. Elisabeth Knust gehalten wurde. Die besondere Vorlesung wird zu Ehren Dorothea Christiane Erxlebens veranstaltet, die 1755 an der Universität Halle zur ersten Ärztin Deutschlands promoviert wurde.

Prof. Elisabeth Knust, Referentin der zweiten Erxleben-Lecture

Prof. Elisabeth Knust, Referentin der zweiten Erxleben-Lecture

Die Direktorin des Max-Planck-Institutes für Molekulare Zellbiologie und Genetik Dresden sprach zum Thema „Klein, aber oho: Die Taufliege Drosophila in der Grundlagenforschung“. Die Leibniz-Preisträgerin stellte in einem kurzweiligen Vortrag dar, warum diese Fliegen, die man gemeinhin besser als Obstfliegen kennt, in der Wissenschaft so beliebt sind. Die Tiere sind ein sogenannter Modellorganismus, weil sie unter anderem einerseits leicht zu reproduzieren und zu halten sind, und zum anderen, weil ihr Genom vollständig bekannt ist. Continue reading

18 Deutschlandstipendien für Studierende der Medizinischen Fakultät

Die Deutschlandstipendien sind in feierlichem Rahmen in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität vergeben worden. Foto: Michael Deutsch

Die Deutschlandstipendien sind in feierlichem Rahmen in der Aula des Löwengebäudes der Martin-Luther-Universität vergeben worden.
Foto: Michael Deutsch

Von 94 neu vergebenen Deutschlandstipendien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Wintersemester 2016/17 sind 18 an Studierende der Medizinischen Fakultät gegangen. 13 davon erhalten Studierende der Humanmedizin, vier gehen an Studierende der Zahnmedizin und eines an eine Studierende der Gesundheits- und Pflegewissenschaft. Continue reading

Pflegewissenschaftlerin Prof. Gabriele Meyer trifft Niederländische Königin Máxima bei Pflegekongress in Rotterdam

In dieser Woche treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Pflege in Rotterdam (Niederlande) zum fünften „European Nursing Congress“. Der Kongress steht unter dem Motto „Caring for older people: how can we do the right things right?”, also wie die richtigen Dinge richtig umgesetzt werden können, wenn es um die Pflege älterer Menschen geht. Im Rahmen des Europäischen Pflegekongresses war Professorin Dr. Gabriele Meyer, Direktorin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingeladen, die ehemalige Königin der Niederlande Prinzessin Beatrix zu treffen, die an der Eröffnungsfeier der Veranstaltung teilnehmen und im Nachgang mit ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen sollte. Doch weil Beatrix verhindert war, übernahm diese Aufgabe Königin Maximá der Niederlande selbst.

„Die Audienz zeigt ihr Interesse an der Pflegewissenschaft, die sich um die beste Versorgung von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Europa bemüht. Auch wenn hier keine unmittelbare politische Einflussnahme zu erwarten ist, so darf doch der Einfluss der Repräsentanten der europäischen Länder, sei es im Präsidialamt oder aus Königshäusern, nicht unterschätzt werden“, so Prof. Meyer. Continue reading